StartseiteSucheSitemapKontakt
 

VCD-Projekt „Maßnahmen gegen Verkehrslärm”

Im April 2002 startete der VCD sein von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt unterstütztes Projekt „Maßnahmen gegen Verkehrslärm”. Im Rahmen des Projektes wurden eine Reihe von öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt sowie Informationsmaterialien entwickelt.

Das Projekt machte auf die Gefahren des Lärms aufmerksam, trieb Lösungen auf gesetzgeberischer Ebene voran und zeigte den Betroffenen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf. Zum Beispiel ermöglicht der VCD mit seinem Lärm-Aktions-Koffer individuelle Lärmmessungen vor Ort.

Damit sich die Bemühungen für mehr Ruhe in der Gesetzgebung niederschlagen, initiierte der VCD eine Workshop-Reihe unter dem Titel „Anforderungen an eine bessere Verkehrslärmgesetzgebung”. Dort erarbeiteten Betroffene gemeinsam mit ExpertenInnen die Grundlagen für eine neue, bessere Lärmgesetzgebung. Themen der Workshops waren die EU-Umgebungslärmrichtlinie und ihre Umsetzung in deutsches Recht, Lärmbekämpfung durch sinnvolle Stadt- und Verkehrsplanung, die Verringerung von Flug-, Schienen- und Straßenverkehrslärm und die Frage, was die Industrie zum Lärmschutz beitragen kann. Die Resonanz auf diese Veranstaltungsreihe war beachtlich: Insgesamt hatten die sieben Experten-Workshops nahezu 500 TeilnehmerInnen.

Der VCD trug das Thema Verkehrslärm immer wieder gezielt auf die politische Bühne: In Gesprächen mit abgeordneten aller Fraktionen warb der VCD für mehr Schutz vor der Plage Verkehrslärm. Auf Einladung des Bundespräsidenten organisierte der VCD eine öffentliche Diskussionsveranstaltung im Garten des Schlosses Bellevue im Rahmen der Woche der Umwelt. Im Oktober 2003 richtete der Verkehrsclub Deutschland in Berlin einen parlamentarischen Abend aus, auf dem er die Ergebnisse der Workshopreihe in Form eines umfassenden Maßnahmen-Katalogs präsentierte.

Zurück

Seite weiterempfehlenSeite drucken