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Sommerreifen

Für Autofahrende ist es im Frühjahr wieder soweit, von Winter- auf Sommerreifen zu wechseln. In der Regel kann man ab Ostern wieder mit Sommerreifen fahren, vorausgesetzt, dass es über längere Zeit nachts nicht mehr gefriert. Die verbreitete „Sieben-Grad-Regel”, wonach Sommerpneus unter sieben Grad Celsius schlechtere Eigenschaften aufweisen als Winterreifen, ist wissenschaftlich nicht haltbar, kann jedoch zur Orientierung dienen.

Und hier noch einige Tipps zum Thema Sommerreifen: 


Profiltiefe:

Laut Gesetz muss die Mindestprofiltiefe von Reifen 1,6 mm betragen. Insbesondere bei verregneter Fahrbahn besteht bei geringer Profiltiefe erhöhte Aquaplaninggefahr. Wir empfehlen generell bei Autoreifen eine Profiltiefe von mindestens 4 mm. Zudem sollte man beachten Reifen spätestens nach sieben Jahren nicht mehr zu verwenden, da die Gummimischung mit der Zeit porös und brüchig werden kann. Es erhöht sich die Gefahr eines plötzlichen Schadens am Reifen während der Fahrt, was zu lebensgefährlichen Situationen, insbesondere bei höherer Geschwindigkeit, führen kann.


Übertragbarkeit von Testergebnissen auf andere Reifengrößen:

Diese ist nur gewährleistet , wenn der Reifentyp (Hersteller und Typ), die Reifendimension (gleicher Reifendurchmesser und -querschnitt, bei der Reifenbreite ist eine Abweichung von +/- 10 mm erlaubt) sowie der Speed-Index identisch sind. Beispiel: Das Testergebnis für den Pirelli Cinturato P4 mit der Reifendimension 175/65 R14 T (Sieger Stiftung Warentest 03/2008) kann auch auf Reifen der Dimensionen 165/65 R 14 T sowie 185/65 R 14 T des gleichen Reifentyps übertragen werden. Bei Abweichungen davon können Testergebnisse lediglich als Orientierungshilfe dienen.

Sommer- oder Ganzjahresreifen?

Die Entscheidung ist von der individuellen Fahrzeugbenutzung abhängig. Grundsätzlich eignen sich Ganzjahresreifen für Menschen, die in der Stadt leben, ihr Auto im Sommer und im Winter nur selten bewegen und nicht im Hochgeschwindigkeitsbereich unterwegs sind. Da nur ein Satz Reifen benötigt wird, erspart sich der Autobesitzer Kosten und Aufwand für das Umstecken der Räder. Zudem bedarf es keiner geeigneten Abstellmöglichkeit für die Lagerung der nicht benötigten Reifen. Allerdings schneiden Ganzjahresreifen in Tests meist schlechter ab als Winterreifen.

Welcher Reifen soll es sein?
Neben Tauglichkeit auf trockener und nasser Fahrbahn sollten Verbraucher darauf achten, dass die Reifen möglichst umweltfreundlich sind. Bei einem Reifen mit geringerem Rollwiderstand lässt sich Kraftstoff einsparen. Zudem zeichnet sich ein guter Reifen durch wenig Abrieb und leise Rollgeräusche aus; außerdem sollte er nur wenige oder am besten gar keine Weichmacher (sog. PAK) enthalten.

Detaillierte Testberichte finden sich beispielsweise bei Stiftung Warentest zu folgenden Reifengrößen:
175/65 R14 T und 195/65 R15 V - Test vom 03/08
155/70 R13 T −Test vom 03/07
185/60 R14 −Test vom 03/06

Lagerung:
Der Reifengummi wird durch Wärme, Feuchtigkeit und bei direkter Sonneneinstrahlung schneller brüchig. Daher die Reifen trockenen, kühl und möglichst dunkel lagern; Kontakt zu Lösungsmittel wie Benzin oder Öl vermeiden. Reifen ohne Felgen werden stehend gelagert, mit aufgezogenen Felgen hingegen liegend. Pneus auf Schäden wie Risse, Ausbeulungen und ungleichmäßigen Abrieb kontrollieren und gegebenenfalls ersetzen.

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