Die VCD-Auto-Umweltliste 2003/2004

Die Stars der VCD Auto-Umweltliste 2003/2004 warennicht die kleinen Pkw, die drei bis vier Liter Diesel oder fünf Liter Benzin verbrauchen. Bei diesen Fahrzeugen hatte sich nicht viel getan. Die Drei-Liter-Autos, mit denen VW und Audi 1999 bis 2001 gewannen, waren beim Kraftstoffverbrauch und damit beim Treibhausgas- Ausstoß immer noch einsame Spitze, doch es fehlte den Dieselfahrzeugen der Partikelfilter gegen krankmachenden Dieselruß. Das über Jahre durchgehaltene Verweigerungskartell der deutschen Autoindustrie gegenüber dieser gesundheitsschützenden Technik zeigte jedoch endlich breite Risse. Die ersten deutschen Pkw mit Filter kamen 2003 auf den Markt.
Der Lupo 1,4 FSI, ein direkteinspritzender Benziner, gewann wieder, aber denkbar knapp. Die Konkurrenz schlief nicht − auch die japanischen Autobauer boten inzwischen Kleinfahrzeuge mit der Schadstoffnorm Euro 4 an, der Daihatsu Cuore erreichte fast die Punktzahl des VW Lupo FSI, kostete aber nur knapp die Hälfte.
Stars der Auto-Umweltliste 2003/2004 waren innovative Familienautos. Hier gab es im Vergleich zum Vorjahr die größten Qualitätssprünge. Die beiden Newcomer, der Opel Astra 1.6 Caravan mit Erdgasantrieb und der Ford Focus C-MAX 1.6 TDCI mit Partikelfilter, gewannen mit Abstand und setzten Maßstäbe. Beide sind verbrauchsarm und stoßen wenig gesundheitsschädigende Abgase aus. Opel setzt konsequent bei Abgas und Lärm die Vorteile des Erdgasantriebs um und bringt die großen Tanks platzsparend in der Bodengruppe unter. Ford setzte den Maßstab in der Dieseltechnik: Der C-Max war der erste Diesel weltweit, der den Abgasgrenzwert Euro4 einhielt und einen Partikelfilter hatte.








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