Rotmainbrücke für Fußgänger und Radfahrer in Höhe der neuen ZOH

Die Arbeiten zum Gestaltungswettbewerb der neuen ZOH (Zentrale Omnibus-Haltestelle in der Kanalstraße/Hohenzollernring)  liegen vor.

Leider wird in den vorliegenden Entwürfen die Idee einer Brücke für Radfahrer und Fußgänger über den Roten Main auf Höhe der neuen ZOH nicht aufgenommen. Für den Bau dieser Brücke sprechen die folgenden Argumente:

  • Die neue ZOH sollte für Fußgänger und Radfahrer aus allen Richtungen direkt erreichbar sein. Ohne diese Brücke gibt es keine direkte Anbindung des Stadtgebietes nördlich der AOK.
  • Benutzer des Rotmainradweges (überregionale Radverbindung!) müssen bisher am Mainflecklein/Casselmannstraße nicht nur die Straße queren, sondern auch zur anderen Brückenseite (Mainseite) in Richtung Friedrich-Puchta-Straße (AOK) wechseln. Dies ist unkomfortabel, gefährlich und für Ortsfremde schwer erkennbar. Durch eine Brücke würde die Weiterfahrt auf der gleichen Mainseite (hinter Motorrad-Drewe vorbei) und ein sicheres Wechseln der Mainseite auf der neuen Brücke möglich.
  • Bei Abriß und Neubau der Schulstraßenbrücke (wasserbauliche Maßnahme) stellt die vorgeschlagene Rotmainbrücke für Fußgänger und Radfahrer die Anbindung des entsprechenden Stadtteils zur Zeit der Umbaumaßnahmen sicher. Die Kosten für eine Behelfsbrücke an der Schulstraße in der Zeit des Neubaus können damit eingespart werden.

Die bauliche Ausführung der Rotmainbrücke läßt sich sicher an die optische Gestaltung der neuen ZOH anlehnen. Aufgrund des zu erwartenden Fußgängeraufkommens und des Zweirichtungsradverkehrs sollte eine Mindestbreite von 3m nicht unterschritten werden.

Die neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer wird mit relativ geringen finanziellen Mitteln eine deutliche Aufwertung des Umfeldes der neuen ZOH bringen. Der VCD fordert deshalb den frühzeitigen Einbezug in die weiteren Planungen.

Mai 2004: Der Bauausschuss der Stadt Bayreuth befürwortet obigen Vorschlag!

Juli 2007: Ja, es gibt sie. Und zwar in blau!