Die VCD-Verkehrskurse: Gute Ausbildung jugendlicher Fahranfänger durch Nachschulung
Führerschein mit 17? Immer wieder geistern solche Ideen durch die Presse. Doch wichtiger als das Alter, mit dem ein Anfänger ein Fahrzeug zum ersten Mal selbständig lenken darf, ist seine persönliche Eignung. Jede Mutter oder Vater, Lehrer, Jugendarbeiter, Freunde und Verwandte werden das bestätigen. Und ohne ein soziales Umfeld, welches gerade Heranwachsende prägt und begleitet, nützten die besten Gesetze nichts. Fahranfänger im Alter von 18 bis 25 verunglücken nun mal dreimal so häufig tödlich im Straßenverkehr wie ältere Verkehrsteilnehmer. Die ersten, die daraus Konsequenzen gezogen haben, waren die Versicherer. Die Fahrausbildung müsste eigentlich folgen. Es reicht eben nicht, jemanden nach eine kurzen Prüfung für fahrtauglich zu erklären. Vielmehr müssen jugendliche Verhaltensweisen und Einstellungen gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern ernst genommen und kontunierlicher aufgegriffen werden. Wir kennen Alle die typische Draufgängermentalität: schnelle Autos, Balz- und Risikorituale wie Übertretung der zulässigen oder auch nur der angebrachten Geschwindigkeit, Vorfahrtsdelikte, aggressiver Spurwechsel, Fahren unter Alkoholeinfluss oder gleich gänzlich ohne Führerschein.
Da setzt die vom VCD Bergisches Land getragene Maßnahme ein Stück weit an: Die Straßenverkehr auffällig gewordenen jungen Menschen werden nachgeschult! Neben der notwendigen Aufklärung über den Bußgeldkatalog (mit dem sie meist zusätzlich schon Bekanntschaft geschlossen haben) kommen auch klassische Elemente des Verhaltenstrainings, z.B. Anti-Aggressions-Einheiten zum Einsatz. Dabei stützen wir uns auf das Medienpaket Alles im Griff des DVR. Die Kursleiter sind Sozialarbeiter, Staatsanwälte, Richter oder Polizisten. Sie sind Alle durch langjährige Spezialisierung in ihren Berufen mit dem Thema vertraut.
