Billigflieger - mit Risiken und Nebenwirkungen

VCD-Flyer Billigflyer

Der Luftverkehr wächst in Deutschland weiter. Den Löwenanteil daran haben die sogenannten Billigflieger. Nach Angaben des Flughafenverbandes ADV legten sie allein 2007 gegenüber dem Vorjahr um rund 21 Prozent zu. Damit ist der Anteil der Billigflüge am Gesamtverkehr auf 22,5 Prozent angestiegen. 2001 lag der Wert noch bei unter 5 Prozent.

Billigflugangebote bergen nach Einschätzung des VCD erhebliche Risiken und Nebenwirkungen: Sie forcieren nicht nur den Treibhauseffekt, sondern unterlaufen häufig auch soziale Mindeststandards bei der Beschäftigung. Mangelnde soziale Absicherung, keine betriebliche Mitbestimmung, schlechte Bezahlung und ständiger Druck auf Angestellte sind bei einigen Low-Cost-Airlines an der Tagesordnung.

Der Umwelt- und Verbraucherverband VCD empfiehlt deshalb, insbesondere die Billigflieger zu boykottieren und stattdessen auf klimaschonende und sozialverträglichere Arten der Fortbewegung zu setzen. Urlaubsziele in Europa können beispielsweise gut mit Zügen erreicht werden. Aber auch Städtetouren per Reisebus oder individuelle Fahrten über Mitfahrangebote stellen eine kostengünstige und gleichzeitig umwelt- und sozialverträgliche Alternative zum Fliegen dar.

Was gegen den Billigtrip mit dem Flugzeug quer durch Europa oder hinaus in die weite Welt einzuwenden ist, warum der Flugverkehr in der Kritik steht und was der/die Einzelne tun kann und die Politik tun muss, erfahren Sie im VCD-Faltblatt »Reisen, die doch die Welt kosten«. Gerne senden wir Ihnen das Faltblatt auch in größeren Stückzahlen kostenfrei zu, wenn Sie es unter 02962 / 84 58 65 (Fon), 02962 / 80 01 55 (Fax) oder bestellung@vcd.org anfordern.

Seite druckenSeite weiterempfehlen

Footer