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Pressemitteilungen: (PM: Pressemitteilung; LB: Leserbrief)
PM 09. 02. 2003: Öffnung der Friedrich-Wilhelm-Straße für den Autoverkehr
PM 09. 02. 2003: Autobahn-Beleuchtung LB 22. 01. 2003: Zu “leichterer Parkplatzsuche”
PM 30. 04. 2003: Unsere Region braucht die RegioStadtBahn
PM 02. 07. 2003: Stadtbahntrasse nach Stöckheim nicht aufgeben
PM 09.02.2003: VCD gegen die Öffnung der Friedrich-Wilhelm-Strasse für den Autoverkehr Der VCD Kreisverband Braunschweig spricht sich gegen die Wieder-Öffnung der Friedrich-Wilhelm-Strasse für den motorisierten Individualverkehr
aus. Wir wünschen uns statt dessen eine Attraktivitätssteigerung als Fussgängerzone, evtl. unterstützt durch gemässigte Baumanahmen. Eine Öffnung für den Autoverkehr wäre nicht nur gegen den bundesweiten Trend, sondern auch mit
erheblichen Kosten verbunden (Umbauten, Rückzahlung von GVFG-Fördermitteln). Ohne Umbau ist mit einer massiven Beeinträchtigung des Fuss-, Rad-, Bus und Tramverkehrs durch Stau und (Falsch-)Parker zu rechnen, abgesehen davon, dass
der Platz für legale Parkplätze ohnehin nicht reicht. Die Folge wäre in allen Fällen ein deutlicher Attraktivitätsverlust, zu Lasten der ansässigen Geschäfte und deren Kunden.
PM 09.02.2003: VCD gegen Wiedereinschaltung der Autobahn-Beleuchtung
Der VCD Kreisverband Braunschweig spricht sich gegen das Wiedereinschalten der Autobahn-Beleuchtung aus. Nahezu alle Autobahnen kommen sind ohne Beleuchtung, auch solche mit Schallschutzwnden und ohne Standstreifen, ohne dass
dies zu Sicherheitsproblemen fhrt. Dies wird auch von Experten so gesehen. Weiterhin ist fr Bau und Unterhaltung der Bundesautobahnen der Bund zustndig, und nicht die Stadt Braunschweig. Im brigen gibt es gengend andere Bereiche,
die durch das Wiedereinschalten der Beleuchtung mehr gewinnen wrden, nmlich solche, wo Menschen zu Fu oder per Fahrrad unterwegs sind. Als Beispiel sei der Bruchtorwall genannt, wo es zur Zeit wirklich finstere Ecken gibt. In den
Gewerbegebieten wurde aus genau diesem Grund ebenfalls das Licht wieder eingeschaltet. Autobahnen zu beleuchten verschwendet aus Prestige eine Menge Geld, das dann anderswo fehlt.
LB 22.01.2003: Die
Parkplatzsuche ist jetzt leichter - dank großem Aufwand und wieder neuen Rechnern und weiterer Hardware. Vor etwa 2 Jahren gab es bereits neue Verkehrsleitrechner, die die Grüne Welle noch optimaler gestalten konnten: Wie von
Zauberhand schaltet die Ampel auf grün, wenn man ankommt. Wenn man überhaupt warten muss - dank Grünpfeil immer seltener. Alles erfreulich und schön - für Autofahrer. Anders die Situation für Bus- und Tram-Fahrgäste: Hier zeigen
zwar die neuen Anzeigetafeln an, wann der nächste Bus bzw. Tram kommt, aber: Immer noch stehen Busse und Straßenbahnen vor roten Ampeln. Oder im Stau. Zuckeln hinter dem Fahrplan her. Anschlußsicherung? Kein Thema in Braunschweig.
Grüne Welle? In der Praxis bei Straßenbahnen kaum festzustellen, bei Bussen in Braunschweig kein Thema. Fußgänger? Warten bei ROT, während auf der anderen Straßenseite der Bus abfährt. Der VCD kritisiert, dass hier mit viel Aufwand
eine immer bessere Situation für Autofahrer geschaffen wird, und die Situation für alle anderen immer schlechter wird. Wir fordern, dass hier zu einer Gleichbehandlung der Verkehrsteilnehmer zurückgekehrt wird, und dass nach
etlichen Projekten einseitiger Autoverkehrsförderung (u.a. Parkleitsytem, Grüne Welle) jetzt vorrangig Nichtmotorisierte und ÖPNV-Nutzer gefördert werden. Zu tun gibt es viel: Grüne Welle für Busse und Trams (zumindest für
verspätete), Anschlußsicherung, Anschlußoptimierung zwischen Unternehmen, bessere und/oder längere Grünzeiten für Radfahrer und Fußgänger, Überwege und Haltestellen dort wo sie gebraucht werden (und nicht dort, wo sie den
Autoverkehr am wenigsten stören), und vieles weitere.
PM 30.04.2003 Unsere Region braucht die RegioStadtBahn
Verkehrsclub Deutschland fordert: In die Zukunft investieren Noch immer ist Ausbau der Schienenstrecken der Region zwischen Harz und Heide zur Regionalstadtbahn nicht sicher. Dabei ist der Ausbau der Infrastruktur für den
Schienennahverkehr in der Region nicht nur für die Menschen, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Großraums Braunschweig besonders wichtig, betont der Verkehrsclub Deutschland VCD, Kreisverband Braunschweig. So hat
die Region Karlsruhe mit ihrem modernsten Nahverkehrssystem den Raum Stuttgart wirtschaftlich überholt. In zehn Jahren wird die Höchstfördermenge an Erdöl erreicht sein, danach nimmt die Menge an noch vorhandenem Öl in unserer Erde
ständig ab. Die Preise werden also steigen, bis dahin ist es wichtig in Alternativen zu investieren – und die RegionStadtBahn ist eine solche Alternative im Verkehrsbereich. Der VCD fordert sie Landesregierung auf die Mittel
für den Ausbau und Betrieb in voller Höhe bereitzustellen. Auch die zugesagten Mittel des Bundes von 60% der Ausbaukosten wären sonst für Niedersachsen verloren. Nach dem Ausbau der Strecke Osnabrück- Oldenburg- Wilhelsmshaven und
des S-Bahn- Netzes im Großraum Hannover ist nun der Raum Harz- Heide an der Reihe, betont der VCD. Witschaftsbetriebe legen heute auch Wert auf einen modernen Nahverkehr, also auch für Neuansiedelung von Betrieben ist eine
Stadtbahn und Regiobahn von Bedeutung. In Niedersachsen ist der Wirtschaftminister gleichzeitig Verkehrsminister, so hofft der VCD auf eine weise Entscheidung in Hannover für Ostniedersachsen.
PM 02.07.2003 Stadtbahntrasse nach Stöckheim nicht aufgeben
Verkehrsclub möchte Streckenplanung erhalten Der Ausbau der Infrastruktur für den Schienennahverkehr in Braunschweig ist für die Menschen und für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Braunschweig besonders wichtig, daher
soll die Planung der Stadtbahnstrecke nach Stöckheim keinesfalls aufgegeben werden. Dies fordert der Verkehrsclub Deutschland, VCD, Kreisverband Braunschweig. In zehn Jahren wird die Höchstfördermenge an Erdöl erreicht sein,
danach nimmt die Menge an noch vorhandenem Öl in unserer Erde ständig ab. Die Preise werden also steigen, bis dahin ist es wichtig in Alternativen zu investieren. Dazu gehört auch der Ausbau von Stadtbahnstrecken wie
nach Stöckheim. Die Grundstücke in ganz Stöckheim werden dann in der Zukunft sogar an Wert gewinnen. Wirtschaftsbetriebe legen heute auch Wert auf einen modern ausgebauten Nahverkehr, also auch für Neuansiedelung von
Betrieben ist die Stadtbahn von Bedeutung. Die Planung der Trasse muss unbedingt erhalten bleiben, wenn auch ein schneller Ausbau zur Zeit an Geldmitteln scheitern sollte. Die Weiterführung vom Heidberg nach
Melverode und Stöckheim wartet nun schon 30 Jahre auf ihre Verwirklichung. Wieviel km Straße und Autobahn sind in dieser Zeit für viel höhere Summen gebaut worden, fragt der VCD.
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