Ausgleich von Treibhausgasen - was ist das und wie geht das?

Ausgleich von CO2-Emissionen
Foto: Friederieke Müller

Gerade bei Urlaubsreisen können Treibhausgase, die vor allem bei der An- und Abreise entstehen, nicht immer vollständig verhindert werden. Wenn der Flug oder die Autofahrt die einzig akzeptable Anreiseform darstellt, gibt es jedoch die Möglichkeit die Auswirkungen auf das Klima durch eine Spende an ein Klimaprojekt auszugleichen.

Kompensationsdienstleister gibt es inzwischen viele. Auf deren Internetseiten können die Reisenden ihre Treibhausgase bzw. CO2-Emissionen (z. B. des Fluges) berechnen. Davon ausgehend ermittelt die Agentur, wie viel eine vollständige Kompensation kosten würde. Diese investiert die Gelder in Projekte, mit denen CO2 eingespart wird. Für die geleistete Kompensation wird zudem ein Zertifikat ausgestellt, das in vielen Fällen als Spende von der Steuer abgesetzt werden kann.

Von Anbieter zu Anbieter gibt es erhebliche Unterschiede, sowohl bei der Berechnung der Emissionen, als auch bei der Auswahl der geförderten Projekte. Eine Möglichkeit ist dabei, auf den vom WWF initiierten Gold Standard zu achten (siehe Umwelt-Gütesiegel im Tourismus).

Bei einer vom Verbraucherzentrale Bundesverband in Auftrag gegebenen Studie zur CO2-Kompensation schnitten in der Gesamtbewertung lediglich drei der insgesamt 23 untersuchten Kompensationsdienstleister mit der Wertung »uneingeschränkt empfehlenswert« ab. Dies sind:

Hingegen konnte keine der untersuchten Fluggesellschaften den Anforderungen der Studie genügen.

Weiterführende Information zu CO2-Kompensation finden Sie auf der Internetseite der Verbraucherallianz »fürs klima«.

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