Nordumgehung

Bei einer Infoveranstaltung am 12.03.2003 im Gasthaus Traichel in Isenbüttel erläuterte Rainer Will von der Bürgerinitiative gegen die Nordtrasse die Argumente für und wider die verschiedenen Varianten.

Die Präsentation wurde mit hervorragenden Argumenten vorgetragen. Zusammenfassend läßt sich folgendes feststellen:

  1. Die Nordtrasse bringt lediglich für die Anbindung der Gifhorner Industriegebiete Vorteile der Anbindung in Richtung Wolfsburg.
  2. Der Vorteil einer um etwa 2.000 m kürzeren Fahrtstrecke nach Wolfsburg wird etwa 11,2 Mio € kosten.
  3. Für Isenbüttel bringt die Nordtrasse keine nennenswerte Entlastung, weil der Schwerlastverkehr aus den Isenbütteler Industriegebieten in Richtung Westen und Süden weiterhin durch den Ort rollen wird. Beim Bau der Nordtrasse kann die Ortsdurchfahrt nicht zurückgebaut und für den Schwerlastverkehr nicht gesperrt werden.
  4. Durch weiteren Verbau der Überschwemmungsgebiete wird die Hochwassergefahr weiter steigen.
  5. Eine Südumgehung Isenbüttels würde den Einkaufsverkehr aus den umliegenden Orten nach Isenbüttel zumindest zum großen Teil aus dem Ortskern fernhalten und eine optimale Anbindung des geplanten P+R Bahnhofs der Regionalstadtbahn bedeuten.
  6. Nur eine Südumgehung ließe den Rückbau der Ortsdurchfahrt und die Sperrung für den LKW-Durchgangsverkehr zu.

Ausführliche Informationen zu der gesamten Thematik finden Sie unter

http://people.freenet.de/nordtrasse/argu.htm