
- (c) vzbv, M. Gloger
... für den Fußverkehr
Kinderfreundlich gestaltete Straßenübergänge, Kinderwegepläne, Spielgeräte an Wegstrecken sind einige von Kommunen gewählte Ansätze, um ein für Kinder, Jugendliche und Familien attraktives Fußverkehrsnetz zu schaffen.
So kann es gehen ...
Bespielbare Stadt (Griesheim)

- (c) Stadt Griesheim
Verantwortlich: Evangelische Hochschule Darmstadt, Stadt Griesheim
Beschreibung des Projekts: Auf Gehwegen in der ganzen Stadt wurden 100 Spielobjekte aufgestellt. Dazu gehören z.B. Balancierbalken, Drehscheiben, Kugeln, Hüpfkästchen und ein Surfbrett. Die Aufstellorte wurden gemeinsam mit Kindern festgelegt. Ziel des Projektes war und ist es, Kinder zu motivieren, ihre Schul- und Freizeitwege häufiger zu Fuß zurückzulegen und so die Mobilität im Elterntaxi begrenzen. Die definitionsoffenen Objekte, die auf den Wegen der Kinder installiert sind, laden zum Spielen ein, animieren zum Laufen, ermöglichen aber auch eine Wegesteuerung.
Um Kindern das sichere Überqueren von Straßen zu ermöglichen, wurde die Querungshilfe „Der kleine Griesheimer” erfunden. Eine quadratische Bodenplatte mit einem gelben Symbol markiert die Stelle, an der die Straße am sichersten zu überqueren ist. Es bleibt aber die Aufgabe, aufmerksam zu sein.
Das Projekt: „Spielstraße auf Zeit” wird seit 2002 in den Monaten April bis September angeboten. Es soll Kindern die Möglichkeit geben, „ihre Straße” an einem Nachmittag als Spielraum zu entdecken. Die Spielstraße auf Zeit kann nur durch die Anlieger an einem Wochentag von Montag bis Freitag beantragt werden. In einer Liste sind alle Straßen aufgeführt, die als „Spielstraße auf Zeit” genutzt werden können.
Ergebnisse: Vor allem die Grundschüler sind begeistert von den Spielobjekten, wie eine Befragung von 850 Grundschülern zeigt. Demnach bewerten drei von vier Kindern die Veränderung als positiv. Im ersten Schuljahr liegt die Zustimmung bei 90, im vierten dann noch bei 60 Prozent.
Laufzeit: Umsetzung 2008-2010
Kosten für die Projektumsetzung: 100.000 € (finanziert unter Mithilfe von Sponsoren)
weitere Informationen: Stadt Griesheim; Evangelische Hochschule Darmstadt
Internet: bespielbare-stadt.(at).de; www.griesheim.de/Bespielbare-Stadt.1029.0.html
Kinderampeln (Marl)
Verantwortlich: Stadt Marl
Beschreibung: Herkömmliche Fußgängerampeln werden zu Kinderampeln umgestaltet. Die Ampeln erhalten orangefarbene, für Kinder leicht zu bedienende Anforderungstaster in Kinderaugenhöhe mit leuchtenden Motiven, ein neues Steuergerät für eine längere Grünzeit für Fußgänger, das „DDR-Ampelmännchen”, weiße Bordsteine als optische Trennung zur Fahrbahn und aufgemalte Kinderfüße zur Kennzeichnung der Aufstellfläche. Das Projekt Kinderampeln wird von Sponsoren aus der Wirtschaft unterstützt.
Ergebnisse: Bislang wurden 8 herkömmliche Fußgängerampeln zu Marler Kinderampeln umgestaltet. Laut Angaben der Stadt ist das Projekt sehr erfolgreich und soll auch zukünftig kontinuierlich fortgesetzt werden.
Die Kinderampeln sowie eine Vielzahl anderer Verkehrssicherheitsprojekte (wie Kinderstadtpläne oder Tempo 30-Zonen) haben dazu beigetragen, dass die Zahl der Kinderunfälle in 2010 gegenüber 2009 um 56 % gesunken ist. 2009 verunglückten 32 Kinder in Marl, im vergangenen Jahr 14 (Marl hat 88.000 Einwohner). Die Entwicklung der Schulwegeunfälle verlief noch positiver. Während in 2009 10 Schulwegeunfälle in Marl zu beklagen waren, gab es im vergangenen Jahr 2 Unfälle. Ein Rückgang um 80 %.
Kosten: Die kindergerechte Umgestaltung kostet ca. 1300 Euro pro Ampel.
Laufzeit: Projektstart 2001
weitere Informationen: Stadtverwaltung Marl, Städtisches Verkehrswesen
Flyer „Mit Kind unterwegs − Wickel- und Stillmöglichkeiten” (Regensburg)

- (c) Stadt Regensburg
Verantwortlich: Gleichstellungsstelle Stadt Regensburg
Beschreibung des Projekts: Der Flyer wurde 1999 erstmals auf Initiative einer Regensburger Bürgerin erstellt, die ein entsprechendes Angebot aus Augsburg kannte. Der Flyer führt alle Still- und Wickelmöglichkeiten in Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten, Kliniken, öffentlichen und sozialen Einrichtungen der Stadt auf, sodass es Eltern erleichtert wird, Erledigungen mit Kind(ern) in der Stadt durchzuführen.
Ergebnisse: Aufgrund der hohen Nachfrage und der Zunahme familien- und kinderfreundlicher Einrichtungen wurde der Flyer 2006 und 2010 überarbeitet und erweitert. Die nächste Überarbeitung ist für 2012 vorgesehen. Der Flyer wird vom Bürgerbüro/Standesamt der Stadt zur Geburt eines Kindes an jede Familie verteilt.
Laufzeit: seit 1999
Weitere Informationen: Stadt Regensburg, Gleichstellungsstelle, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)regensburg.de
Website: www.regensburg.de >Leben in Regensburg > Gesellschaft > Familien
Spielleitplanung (Pankow-Weißensee)
Verantwortlich: Bezirksamt Pankow, Jugendamt und Technische Universität Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung
Beschreibung des Projekts: Die Spielleitplanung ist ein Instrument der Stadtplanung für mehr Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit in der Stadt.
Im Modellprojekt Pankow-Weißensee der Stadt Berlin wurden in Kooperation, u.a. mit vier Freizeiteinrichtungen und vier Schulen, Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren beteiligt. In Befragungen sollten sie Auskunft zu ihrem Schulweg, schönen und nicht schönen (Spiel-)Orten, gefährlichen Verkehrssituationen und weiteren Veränderungswünschen geben. Ergänzt wurden die Befragungen durch ganztägige Fotostreifzüge mit den Routen der jungen Menschen, die durch Stadtplaner/innen beobachtet, hinterfragt und dokumentiert wurden.
Das Projekt ist Teil eines vom Kinderhilfswerk koordinierten Programms zur kinderfreundlichen Stadtgestaltung. In 18 weiteren Modellkommunen werden Spielleitplanungen erprobt und durchgeführt.
Ergebnisse: Es wurde ein Spielleitplan erstellt, d.h. ein Katalog mit rund 70 Maßnahmen in den Bereichen Spielorte, Frei- und Grünflächen, Verkehr sowie Miteinander im Kiez. Einige von den Kindern und Jugendlichen angeregte Maßnahmen konnten bereits umgesetzt werden, so eine wiederkehrende Säuberungs- und Pflanzaktion mit dem Ziel „Weißensee wird bunter”, die Einbeziehung der Kinder bei der Planung eines zu realisierenden Spielortes, die Zusage einer Verkehrsinsel in der Gustav Adolf Straße oder der jährliche Weltspieltag (28.Mai) auf Straßen und Plätzen.
Ein Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Juli 2010 hat die Einbindung der Spielleitplanung in weitergehende Stadtplanungen für das Gebiet, die jährliche Kontrolle sowie die Prüfung der Übertragbarkeit der Spielleitplanung auf andere Gebiete gesichert.
Laufzeit: Das Projekt begann im Oktober 2008. Der Beschluss erfolgte 2010. Die Realisierung erfolgt fortlaufend.
Kosten für die Projektumsetzung: Die Kooperationspartner tragen das Projekt. Zusätzlich unterstützen der Bezirk Pankow ressortübergreifend, Stiftungen und Vereine das Projekt. Ein Teil der Maßnahmen wird durch die Selbsthilfe und das Eigenengagement der BewohnerInnen Weißensees vorangebracht und getragen.
Kooperationspartner: BA Pankow, TU Berlin - Institut für Stadt- und Regionalplanung. Deutsches Kinderhilfswerk e.V., Stiftung Sozialpädagogisches Institut „Walter May” -Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin
weitere Informationen: Jeanette Münch, Bezirksamt Pankow, Jugendamt, jeanette.muench(at)ba-pankow.verwalt-berlin.de; Jan Abt, Technische Universität Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung, j.abt(at)isr.tu-berlin.de
Internet: www.spielleitplanung-berlin.de; www.kinderfreundliche-stadtgestaltung.de (Modellprogramm); www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/jugend/politische-bildung.html
Kinderwegepläne (Stadt Heidelberg)
Verantwortlich: Stadt Heidelberg − Amt für Verkehrsmanagement
Beschreibung des Projekts: Idee des Kinderwegeplanes ist es, die Fortbewegung der Kinder im jeweiligen Stadtteil sicher zu gestalten. Kinder und Jugendliche sollen dabei unterstützt werden, selbständig sowie sicher und geschützt zu ihrem Ziel zu gelangen. Der Kinderwegeplan zeigt auf, welche Straßen für die Wege der Kinder empfohlen werden, welche Straßenseite genutzt werden sollte und wo sich geeignete Querungsstellen über stärker befahrene Straßen befinden. Auch Eltern erhalten eine Orientierung, welche Fußwege sie mit ihren Kindern üben können, um sicher zur Schule, zum Sportplatz oder zu Freunden zu kommen.
Bei der Erstellung der Kinderwegepläne wurden verkehrsberuhigte Bereiche/Spielstraßen markiert. Mit Schulen, Kindertagesstätten sowie Spiel- und Sportplätzen sind wichtige Ziele der Kinder kenntlich gemacht und auch Haltestellen von Bus und Bahn wurden berücksichtigt
Ergebnisse: Die Pläne werden anschließend an die dort im jeweiligen Stadtteil angesiedelten Kindergärten, Schulen, private Betreuungseinrichtungen, Bürgerämter verteilt und liegen dort zum Abholen bereit. Der Kinderwegeplan kann im Internet heruntergeladen und ausgedruckt werden. Außerdem wurde er an den Schulen und anderen Einrichtungen für Kinder ausgehängt. Das Angebot wird gut angenommen. Bisher erfolgte die Umsetzung in vier Stadtteilen Heidelbergs (Kirchheim, Rohrbach, Handschuhsheim und Wieblingen). Kontinuierlich sollen auch für weitere Stadtteile Kinderwegepläne erstellt werden.
Laufzeit: 2006
weitere Informationen: Stadt Heidelberg, Amt für Verkehrsmanagement, Thomas Raab, verkehrsmanagement(at)heidelberg.de
Website: www.heidelberg.de
Spitzwegpassage (Salzgitter-Fredenberg)

- (c) Stadt Salzgitter
Verantwortlich: Stadt Salzgitter
Beschreibung des Projekts: Die Spitzwegpassage ist eine breite autofreie Wegverbindung, die geschaffen wurde, um zwei Siedlungsbereiche besser zu verbinden und um das Schulzentrum Salzgitters besser erreichbar zu machen. Sie verbindet Spielplätze, Parkanlagen, Sportstätten und einen Jugendtreff. Die Passage ist nicht nur eine Wegeverbindung, sondern auch ein Begegnungsraum, der unter Beteiligung von Kindern und Anwohnern gestaltet wurde. Es wurden beispielsweise Spielelemente für verschiedene Altersgruppen aufgestellt, die gemeinsam mit Kindern entworfen wurden. Damit wird eine weitere Funktion der Passage deutlich, nämlich als Spiel- und Bewegungsraum.
Ergebnisse: Die Passage wird von den Bewohnern sehr gut angenommen.
Laufzeit: 2002 bis 2007
Kosten für die Projektumsetzung: 1,2 Mio € (davon 143.000 € kommunaler Eigenanteil)
Kooperationspartner: Stadtbüro, Bewohner, Netzwerkpartner Soziale Stadt Fredenberg
Website: Projektdokumentation unter www.fredenberg.de/downloads/EFRE_Spitzwegpassage.pdf
Elternhaltestelle (Bremen)
Verantwortlich: Initiative Schulexpress
Beschreibung des Projekts: Durch das Projekt „Schulexpress” soll der Auto-Bringverkehr zur Schule vermindert und der Schulweg sicherer werden. Dazu wurden um verschiedene Grundschulen Bremens Haltestellenschilder aufgehängt, von denen die Kinder einen maximalen Schulweg von 15 min zu Fuß zurückzulegen haben. Diese Punkte dienen auch als Elternhaltestelle, an denen Eltern ihre Kinder aus dem Pkw entlassen können. Dies reduziert den Bring- und Parkverkehr direkt vor den Schulen. An den Haltestellen treffen sich die Schüler(innen), um mit anderen Kindern gemeinsam zur Schule zu gehen. Die letzte Strecke bis zur Schule soll den Kindern mit Balancierbalken, Hüpfsteinen u.ä. die Freude am Gehen erhöhen und die eigenständige Mobilität fördern. Bei jährlichen Aktionstagen, Elternabenden und über Faltblätter wird das Projekt immer wieder an den Schulen beworben. In Bremen und Umgebung gibt es Schulexpressprojekte an ca. 60 Schulen.
Ergebnisse: Je nach Aktivitäten der Eltern- und Lehrerschaft einer Schule konnte die Quote der zu Fuß gehenden Kinder auf bis zu ca. 90 % erhöht werden.
Laufzeit: seit 2004
Kosten für die Projektumsetzung: Die Haltestellenschilder werden in der Regel von Sponsoren finanziert. Die Beratung der Projekte und die begleitende Arbeit vor Ort geschieht ehrenamtlich.
Kooperationspartner: Verkehrssachbearbeiter der Polizei, Amt für Straßen und Verkehr.
Weitere Informationen: Verena Nölle, schulexpress(at)gmx.de
Website: www.schulexpress.de/schulen.htm, www.spiellandschaft-bremen.de, www.bremer-familienstadtplan.de/Map.html
Temporäre Spielstraßen (Bremen)
Verantwortlich: Amt für Soziale Dienste, Bremen
Beschreibung des Projekts: Das Projekt „temporäre Spielstraßen” basiert auf den Ergebnissen der Beteiligung von Kindern im Rahmen der 2010 durchgeführten Spielleitplanung Schwachhausen. Die beteiligten Kinder wünschten sich, im unmittelbaren Wohnumfeld ungefährdet auf den Straßen spielen zu können.
Da die Einrichtung von permanenten Spielstraßen kostenintensive Umbauten verlangt, die nicht zu finanzieren waren, wurde seitens des Amtes für Soziale Dienste(AfSD) nach kostengünstigeren Alternativen gesucht. Zum Vorbild wurde das Frankfurter Projekt der „temporären Spielstraße”: Straßen werden zeitlich befristet in Spielstraßen umgewandelt und sind in dieser Zeit für den Verkehr gesperrt.
Die Umsetzung temporärer Spielstraßen in Bremen wurde, nach Rücksprache mit dem zuständigen Ortsbeirat und dem Amt für Straßen und Verkehr, an zwei Grundvoraussetzungen geknüpft: Die betroffenen Anwohner mussten die Idee mehrheitlich unterstützen und es musste sich bei den teilnehmenden Straßen um Einbahnstraßen handeln.
Die Idee wurde durch einen Zeitungsaufruf und mit Hilfe von Plakaten, die von Kindern gestaltet waren, im Stadtteil bekannt gemacht. Anwohner, die Interesse hatten, konnten sich beim Amt für Soziale Dienste melden.
Ergebnisse: Drei Straßen erhielten den Zuschlag für das Projekt. Sie wurden von August 2011 bis Oktober 2011 je einmal pro Woche zwischen 15 und 18 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. In dieser Zeit konnten die Kinder dort mit dem sogenannten Bemil, der Bewegungsbaustelle von SpielLandschaft Stadt spielen oder den Platz nutzen zum Fahren mit Fahrrad, Inlinern, Roller oder Bobbycar. Ein(e) Betreuer(in) von Spiellandschaft Stadt war während dieser Zeit vor Ort.
Die temporären Spielstraßen wurden sehr gut von Kindern und Erwachsenen genutzt, auch von vielen Kindern aus Nachbarstraßen.
In einer Anwohner(innen)befragung Ende 2011 hat sich eine große Mehrheit für die Fortführung des Projekts von April bis Oktober 2012 ausgesprochen. Viele der Befragten haben angegeben, dass sich das Projekt positiv auf die Nachbarschaft ausgewirkt hat, da man zwanglos in Kontakt mit Nachbarn kommen konnte.
Vorbehaltlich der Zustimmung des Beirats Schwachhausen wird das Projekt deshalb 2012 fortgesetzt. Angeregt durch den Erfolg in Bremen-Schwachhausen wurden im September 2011 zwei weitere temporäre Spielstraßen im Ortsteil Bremen-Neustadt eingerichtet.
Laufzeit: seit August 2011
Kosten für die Projektumsetzung: Die Kosten für den betreuten Einsatz der Bewegungsbaustelle hängen von der Einsatzhäufigkeit ab. Jeder Einsatz kostet seit Jahresanfang ungefähr 15o €. Dazu kommen die Kosten für das Aufstellen der Verkehrsschilder (Durchfahrt verboten , von... bis ...) und die Anschaffung der Straßensperren.
Kooperationspartner: SpielLandschaft Stadt e.V. Bremen
weitere Informationen: Tamara Duffner-Hüls, Amt für Soziale Dienste, Sozialzentrum Vahr/Schwachhausen/Horn-Lehe, Initiativberatung, tamara.duffner-huels[at]afsd.bremen.de
Internet: www.spiellandschaft-bremen.de/c1095/122/u11601.htm
Bespielbare Skulptur (Regensburg)
Verantwortlich: Jüdische Gemeinde Regensburg
Beschreibung des Projekts: Der israelische Künstler Dani Karavan gestaltete auf dem Neupfarrplatz auf dem Grundriss der im 16. Jahrhundert zerstörten Synagoge ein Kunstwerk in Form eines begehbaren Bodenreliefs. Die Skulptur besteht aus 72 weißen glatten Betonfertigteilen in geometrischen Formen - wie Quader, Zylinder oder windschiefen Flächen. In Gegensatz zu vielen anderen Kunstwerken soll es von der Bevölkerung benutzt werden. So entstand im Zentrum der Stadt ein Ort der Begegnung, der zum Verweilen und Spielen einlädt.
Laufzeit: 1997 wurde Dani Karavan mit dem Kunstwerk beauftragt, das 2005 eingeweiht wurde.
Kosten für die Projektumsetzung: Das Kunstwerk kostet 780.000 Euro.
Kooperationspartner: Stadt Regensburg, Tiefbauamt, tiefbauamt@regensburg.de
weitere Informationen: Jüdische Gemeinde Regensburg, E-Mail: info(at)jg-regensburg.de
Internet: jg-regensburg.de
