Inlineskating: Mehr als ein Trendsport
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Foto: PhotoCase.com |
Immer öfter fällt eine neue Gruppe von VerkehrsteilnehmerInnen auf: Inlineskaterinnen und Inlineskater. Sie bewegen sich abgasfrei und leise im Verkehr, zudem gefährden sie andere VerkehrsteilnehmerInnen kaum. Der VCD setzt sich für diese neue Form der ökologische Fortbewegung ein − egal ob es um sportliches Freizeitvergnügen oder das Zurücklegen von alltäglichen Wegen geht.
Vor allem in Großstädten gehören InlineskaterInnen inzwischen zum gewohnten Straßenbild. Inlineskates - dies hat eine VCD-Befragung in Hannover, Köln und München gezeigt - sind dabei nicht nur Sport- und Spaßgeräte, sondern auch umweltfreundliche Alltagsfortbewegungsmittel. Die Straßenverkehrsordnung spricht den InlineskaterInnen diesen Stellenwert im Straßenverkehr jedoch ab. Inlineskates haben nicht den Status eines Verkehrsmittels. SkaterInnen werden als „Fußgänger mit Sport- und Spielgerät” behandelt und auf Fußwege verwiesen (§ 24 Straßenverkehrsordnung). Die bestehende Rechtslage entspricht jedoch nicht der derzeitigen Situation: 12 Millionen BesitzerInnen von Inlineskates gibt es in Deutschland − Tendenz steigend!
Nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Geschwindigkeiten - die Geschwindigkeit der InlineskaterInnen entspricht größtenteils der langsamer FahrradfahrerInnen - entstehen auf Gehwegen Konflikte mit FußgängerInnen. Konflikte gibt es jedoch in gleichem Maße auch mit RadfahrerInnen und AutofahrerInnen. Gründe hierfür sind in dem viel zu knappen Verkehrsraum, der für den nicht-motorisierten Verkehr vorgesehen ist, und in den zu hohen Geschwindigkeiten des Kfz-Verkehrs zu suchen.
Um Inlineskating zu fördern und mehr Raum und Sicherheit für dieses neue und umweltschonende Verkehrsmittel zu schaffen, hat der VCD einige Vorschläge erarbeitet.
Download
VCD-Position zum Inlineskating (pdf, 111 KB)

