Gut auf der Bahn ist besser



Während Autos dank Katalysator und schärferer Abgas-Grenzwerte sauberer werden, stinken die Brummer kräftig weiter. Obwohl Lastwagen nur ein Zehntel der insgesamt gefahrenen Kilometer zurücklegen, stoßen sie genauso viele Stickoxide aus wie die 41 Millionen Pkw. Und sie rollen weiter und weiter. Bis zum Jahr 2015 erwarten Experten fast eine Verdoppelung des Straßengüterverkehrs.
 
So kann es nicht weitergehen!

Der Lkw-Verkehr hat die Grenzen der Belastbarkeit von Mensch und Umwelt weit überschritten: Unsere Lungen, unsere Ohren, die Natur und auch unser Geldbeutel wollen Entlastung: Weniger Lärm, Unfälle, Straßenschäden und giftige Abgase. Die Lösung heißt: Vermeidung unsinniger Transporte, Verkürzung der Transportwege, mehr Güter auf die Bahn. Wenn alles beim alten bleibt, wird der Anteil der Bahntransporte im rollenden Supermarkt Europa bald verschwindend gering, befürchtet selbst die EU-Kommission.

Im Güterverkehr herrschen unfaire Wettbewerbsbedingungen. Während zum Beispiel der Schienenverkehr über Trassenpreise die betrieblichen Infrastrukturkosten abdecken muss, kommt der Straßengüterverkehr mit einem Bruchteil der tatsächlichen Kosten davon. Wir wollen das ändern. Ab sofort werden wir uns in Bonn und Brüssel mit Aktionen und Lobby-Arbeit noch stärker einmischen.

  • Für faire Wettbewerbsbedingungen im Güterverkehr,
  • für eine europaweite Lkw-Schwerverkehrsabgabe, wie der VCD sie bereits vor Jahren gefordert hat, und
  • für eine Renaissance des Gütertransports auf der Schiene -
dafür wollen wir jetzt in die Offensive gehen:

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