Verkehrslärm im Unterricht

Unterricht am PC
Foto: pixelio.de, Dieter Schütz

Kinder, die häufig Lärm ausgesetzt sind, können sich schlechter konzentrieren, haben Probleme beim Lesen und ein geringeres Durchhaltevermögen beim Lösen schwieriger Aufgaben. Auch ihr Sozialverhalten wird dadurch verändert.

Neben Verkehrslärm stellt der Freizeitlärm eine ernsthafte gesundheitliche Bedrohung dar. Bei Jugendlichen führen extreme Musikhörgewohnheiten über einen längeren Zeitraum oft zu irreparablen Hörschäden: Lautes Musik hören über den Mp3-Player sowie häufige Disko- und Konzertbesuche sind daher äußerst gesundheitsschädlich. Die Lautstärke liegt meist bei 100 dB(A). Noch gefährlicher sind allerdings Knallkörper, die viele Jugendliche alljährlich an Silvester zünden. Bei einer Explosion in einem Meter Abstand wird das Ohr mit bis zu 160 dB(A) belastet. Schon bei dieser kurzen Einwirkung auf das Ohr kommt es zum Gehörschaden.

Das Thema Verkehrslärm eignet sich in vielerlei Hinsicht für den fächerübergreifenden und handlungsorientierten Unterricht, sowohl an Grundschulen als auch in der Sekundarstufe I und II. Es verschafft einen neuen Zugang zur Verkehrserziehung sowie zur Gesundheits- und Umweltpädagogik. Mit Verkehrslärmmessungen werden physikalische Tatbestände lebenspraktisch und anschaubar erfasst. Das Umfeld der Schule kann erkundet werden und Einfluss auf die Verkehrspolitik der Kommune genommen werden.

Der VCD bietet Hilfestellungen bei der Behandlung des Themas Verkehrslärm im Unterricht an und unterstützt Umweltpädagoginnen und Umweltpädagogen sowie Lehrkräfte mit dem VCD Lärm-Aktions-Koffer.

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