A 21 Winsen - Geesthacht (- Kiel)

 

„Ostumfahrung Hamburg”?

 

 

Neben der A 20 als „Westumfahrung Hamburg" ist natürlich noch eine weitere „Entlastung" vorgesehen, allerdings nur als „weiterer Bedarf”. Die A 21 Kiel - Kreuz Bargteheide soll über Geesthacht bis an die A 250 zwischen Winsen und Lüneburg verlängert werden. Wie die westliche ist auch diese Verbindung ein unattraktiver Umweg. Wird die A 21 tatsächlich als „Ostumfahrung HH” von und nach Hannover verwendet (z. B. Sperrung der A 1 nach Unfall), kann ihr Verkehrsaufkommen in Winsen/L nicht sinnvoll abgeleitet werden, denn die A 250 liegt quer zur gewünschten Fahrtrichtung. Die Planung ist daher kaum geeignet, die hamburger Elbbrücken zu entlasten. Andererseits provoziert sie Folgekosten (vermutlich Weiterführung zur A 7), welche bislang nicht kalkuliert sind.

 

Die A 21 soll sicher auch die Funktion einer Nordverlängerung der A 39 übernehmen. Selbst mit diesem Anschluss würde die A 21 nur für das geringe Verkehrsaufkommen Lübeck - Braunschweig/Salzgitter den kürzesten Weg darstellen.
 

Für den regionalen Verkehr ist bereits die bestehende kreuzungsfreie B 404 eher überdimensioniert.

 

Selbst die Bundesregierung unterstellt dieser Querung der Elbmarsch ein „hohes ökologisches Risiko”.

 


 

VCD Kreisverband Lüneburg
VCD Landesverband Schleswig-Holstein
Weitere VCD-Adressen (u. a. VCD Kreisverband Harburg/Winsen)
Die A 21 in der Wikipedia

Schiene soll drittklaasig bleiben

 

Im Schienennetz würde der A 21 am ehesten die Verbindung Lübeck - Lüneburg entsprechen. Diese Verbindung, eine eingleisige Dieselstrecke, ist im Entwurf des Verkehrswegeplans nicht zum Ausbau vorgesehen, obwohl sie im Gegensatz zur A 21 bereits einen leistungsfähigen Anschluss nach Süden hat, im Raumordnungs-
programm Niedersachsens vorgesehen ist und im „Netz 21” der Deutschen Bahn eine „Vorrangstrecke" ist.

 

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