A 26 Hamburg-Harburg - Stade

 

und diskutierte Verlängerung nach Cuxhaven

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Länge nach durch Norddeutschlands Obstgarten

 

Das „Alte Land" zwischen Hamburg und Stade ist eines der größten Obstanbaugebiete Europas. Aber es wird immer kleiner. Im Nordosten erweitert man derzeit das Airbus-Werk in Finkenwerder für den Airbus A380. Im Süden und Westen wird die A 26 gebaut (Horneburg - Stade) oder geplant (Hamburg - Horneburg), die auch die Flugzeugfabriken in Stade und Finkenwerder verbinden soll. Auf den Obstkisten wird nicht stehen, dass die Kirschen direkt neben der Autobahn reiften ... Nordwestlich von Stade ist ein Anschluss an die A 20 „Westumfahrung Hamburg" vorgesehen; wenn die A 20 an die A 1 angeschlossen werden soll (derzeit hat die Küstenautobahn Vorrang), ist auch eine A 20 Querverbindung A 26 Raum Horneburg—A 1 Bereich Sittensen vorgesehen.

 

Tatsächlich ist die B 73 zwischen Stade und Hamburg-Harburg regelmäßig überlastet. Der „Hamburger Speckgürtel" wird mehr und mehr zersiedelt, so dass der Pendlerverkehr stark zunimmt. Auch eine Folge hoher Entfernungspauschalen, deren Abschaffung der VCD fordert. Das Bahnangebot (Cuxhaven -) Stade - Hamburg ist bestenfalls mittelmäßig. Nachdem Stade, Horneburg und Buxtehude bereits Ortsumfahrungen haben, kommt es weiterhin bei Neu Wulmstorf, Neugraben und Harburg zum Stau. Wegen erheblicher ökologischer Probleme steht aber gerade das Hamburger Ende (östlich Buxtehude) als einziger Abschnitt unter besonderen naturschutzfachlichen Planungsauftrag, so dass erst einmal nur der unproblematischere Abschnitt der B 73 entlastet wird.

 

Die A 26 soll in Niedersachsen ca.390 Mio. Euro kosten.

 

A 26 Stade - Cuxhaven?

 

Von den üblichen Stellen (IHK, Spediteure, ... ) wird seit Jahren bei jeder Gelegenheit eine Verlängerung der A 26 bis Cuxhaven gefordert. Mittlerweile wird die B 73 auch zwischen Stade und Cuxhaven weiter ausgebaut, von Cuxhaven bis Himmelpforten ist eine neue Trasse vorgesehen, von dort bis Stade ein vierspuriger Ausbau. Ob dies nun Ersatz oder späterer Bestandteil einer Autobahn wird, wird erst in Jahren oder Jahrzehnten festzustellen sein.

 

Etwas aktueller sind da schon Überlegungen, die A 26 in Hamburg nicht nur bei Moorburg an die A 7 in Richtung Elbtunnel anzuschließen, sondern eine Verbindung weiter an die A 1 oder A 255 in Richtung Elbbrücken - Lübeck zu bauen (Vorzugsvariante unter Nutzung der Köhlbrandbrücke). Diese „Hafenspange" wäre dank den Hafenanlagen und den anderen Verkehrswegen extrem aufwändig.

 

 


 

VCD Landesverband Hamburg
Weitere VCD-Adressen
Die A 26 in der Wikipedia

(Weitere Links auch bei der A 20)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

S-Bahn bis Stade

 

Die S 3 soll nun doch bis Stade verlängert werden. S-Bahnzüge sollen so umgebaut werden, dass sie sowohl auf den S-Bahngleisen als auch auf der Fernbahn fahren können. Insgesamt sollen 120 Mio. Euro investiert werden. Bisher muss bei der Mehrzahl der Züge in Neugraben oder Harburg umgestiegen werden.

 

Der öffentliche Verkehr südlich von Hamburg ist dann immer noch sehr verbesserungswürdig, z. B. muss auch in die westlichen Stadtteile immer der Weg über Harburg - Hauptbahnhof genommen werden.

 

Der VCD erkennt an, dass hier etwas passiert. Gemessen an dem Aufwand für die Autobahn handelt es sich aber nur um ein Feigenblatt.

 

 

Größenwahn

 

Seit den 1960er Jahren sind an der Elbmündung immer wieder Großprojekte entwickelt worden. Mehrere davon sind nie aufgegeben worden und müssen bei Verkehrsplanungen berücksichtigt werden.

 

Nach den Vorstellungen der Stadt Hamburg, zu der die Insel Neuwerk gehört, soll(te?) in ferner Zukunft ein Tiefwasserhafen im Watt vor Cuxhaven entstehen; Das hamburgische Nationalparkgesetz läßt dieses zu.

 

Dieser Hafen wäre dann Endpunkt der A 26.

 

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