Werden Sie aktiv!

 

Was Sie tun können

auch wenn Sie nur indirekt betroffen sind

 

Informieren Sie sich und stellen Sie Fragen! Weder unveröffentlichte oder einseitige Gutachten noch Lobbyisten, die partielle Interessen als Gemeinwohl verkaufen wollen, verdienen Ihr Vertrauen. Widersprechen Sie (ggf. per Leserbrief), wenn naive Ideologie der Sorte „nur Beton bringt Arbeitsplätze” verbreitet wird.

 

Vermeiden Sie (Auto- und Lkw-) Verkehr, wo Sie das sinnvoll können. Kaufen Sie regionale Produkte, unterstützen Sie nahe Läden, benutzen Sie Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel. Rechnen Sie nach, ob sich Autoteilen für Sie lohnt!

 

Fragen Sie Ihre Abgeordneten und Kommunalpolitiker(innen), warum in Zeiten knapper Kassen nur für neue neue Straßen Milliarden da sind. Gerade außerhalb des Wahlkampfes besteht die Chance zu sachlichen Gesprächen. Wer sich dem verweigert, braucht Ihre Stimme wohl nicht mehr.

 

Entwickeln Sie Alternativen: Fordern Sie einen attraktiven Bus- und Bahnverkehr ein. Konsequente Verkehrsberuhigung und Verkehrslenkung können den Fernverkehr schneller, umfangreicher und billiger aus kritischen Ortsdurchfahrten entfernen als eine neue Fernstraße.

 

Die nächste Wahl kommt bestimmt. Wählen Sie Parteien und Kandidat(inn)en, denen zu „Verkehr" nicht nur „neue Großprojekte!" einfällt. Fragen Sie, wer welchen Firmen oder Organisationen nahe steht! Melden Sie sich im Wahlkampf zu Wort!

 

 

Treten Sie aus Autoclubs aus, die einseitige Betonpolitik machen! Schutzbriefe bekommen Sie, oft preisgünstiger, auch bei Ihrer Versicherung (oder beim VCD).

 

... Und natürlich freuen wir uns über Ihre Unterstützung durch Spenden, Mitgliedschaft und/oder Mitarbeit (Kontaktadressen) ! Empfehlen Sie bitte unsere Internetseiten und/oder legen Sie Links!

 

 

 

 

Als Anwohner(in) einer geplanten Autobahn
(oder anderen Straßenaus- und Neubauten)

 

 

 

 

 

... sollten Sie sich möglichst mit anderen Betroffenen zusammenschließen und auf jedem Fall juristisch beraten lassen. Wir vermitteln Ihnen Kontakte. Nur wer sich einmischt, kann etwas erreichen, je früher, desto besser. Sie können nur klagen, wenn Sie sich am Verfahren beteiligt haben. Ist die Planung „durch", besteht auch bei klaren Fehlern kein Anspruch auf Nachbesserung mehr.

 

Gehen Sie an die Öffentlichkeit! Zeigen Sie, dass nicht „Alle dafür" sind. Dazu haben Sie viele Möglichkeiten: Sie können Leserbriefe und Pressemitteilungen schreiben, Flugblätter verteilen (lassen), Transparente/Schilder aufstellen oder eine Internetseite erstellen.

Besuchen oder organisieren Sie Informationsveranstaltungen.

 

Sprechen Sie Journalist(inn)en und Abgeordnete an; diese sollten nicht nur von Spediteuren und Baulobbyisten „informiert" werden. Versuchen Sie heraus zu finden, wer das Projekt warum will.

 

 

Werben Sie Unterstützer: Ökologisch orientierte Vereine und Betriebe (z. B. Biobauern), Tourismusbetriebe (insbesondere mit Fahrrad- oder Naturtouristen), auch alteingesessene Firmen sind oft zu überzeugen. Schließlich betreiben Sie Landschafts- und Heimatschutz!

 

Vernetzen Sie sich: Mit anderen Bürgerinitiativen, Umweltgruppen und -verbänden. Tauschen Sie Erfahrungen und Tipps aus, lernen Sie nette Menschen kennen und stellen Sie fest, dass Sie (und wir!) alles andere als „einzelne Nörgler” sind!

 

Für Ihre Interessen müssen Sie aktiv werden. Dabei helfen wir gern.

Fragen Sie uns: VCD Landesverband Niedersachsen

 

www.vcd.org/nds, Email nds@vcd.org
Tel. (05 11) 7 00 05 22, Fax. (05 11) 7 00 05 20
Postfach 61 24, 3 00 61 Hannover
(Alleestr. 1/Ecke Nienburger Straße)
Spendenkonto Nr. 100 92 92 12 bei BLZ 250 90 500 Sparda Bank Hannover
(Spenden und Beiträge sind steuerlich abzugsfähig)

 

 

 direkt
betroffen?

 

Kontakt