Hannover/Lübeck.
Mit einer Hauswurfsendung setzt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) an
diesem Samstag in Stade sein Engagement gegen die A 20 als Westliche
Umfahrung Hamburgs fort. Flächendeckend erhalten in der von den
Planungen zur A 20 betroffenen Stader Region alle Haushalte ein
Flugblatt, dass die negativen Auswirkungen der Planungen beleuchtet. Vor
allem die erheblichen Lkw-Transitströme von Skandinavien und aus
Osteuropa in die Beneluxstaaten quer durch das Elbe-Weser-Dreieck stehen
im Mittelpunkt der VCD-Informationskampagnen.
Wir werden der
rot-grünen Bundesregierung mit allem Nachdruck klarmachen, dass eine
Fortsetzung der umstrittenen Autobahn A 20 den Bestrebungen einer
ökologischen Verkehrspolitik zuwiderläuft und zudem politisch nicht
umsetzbar ist”, erklärt der niedersächsische VCD-Landesvorsitzende
Michael Frömming aus Rotenburg (Wümme). Hanno Brinkmann,
schleswig-holsteinisches VCD-Landesvorstandsmitglied aus Lübeck, betont,
dass er von der neuen rot-grünen Landesregierung in Kiel nach den
schweren Auseinandersetzungen um die Ostseeautobahn von Lübeck in
Richtung Rostock nun ein klares Nein zum Weiterbau in Richtung
Niedersachsen erwartet. “Da die Autobahn ohnehin nicht zu finanzieren
ist, sollte auch Frau Simonis sich nicht länger an diesem umstrittenen
Projekt die Finger verbrennen und sich stattdessen besser für den Ausbau
des Schienenverkehrs engagieren”, so Brinkmann.
Für den VCD, der inzwischen in Rotenburg (Wümme)
eine überregionale Koordinationsstelle zur A 20 betreibt, ist die
Informationskampagne nur ein weiterer Baustein im Engagement gegen die
Autobahn. “Im niedersächsischen Kommunalwahlkampf werden wir nachhaltig
die Umsetzung einer intelligenteren und umweltfreundlicheren
Verkehrspolitik auch vor Ort einfordern,” kündigt Frömming an.
Rückfragen: Michael
Frömming, Tel. 0173 9330629
Hanno
Brinkmann, Tel. 0451 7060770