Mit Informationen über Lkw-Transitverkehre die
A 20 verhindern

 


Pressemitteilung 13/2000 vom 17.03.2000

VCD-Informationskampagne in der Region Stade

Verband gibt heute Hauswurfsendung heraus

Hannover/Lübeck. Mit einer Hauswurfsendung setzt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) an diesem Samstag in Stade sein Engagement gegen die A 20 als Westliche Umfahrung Hamburgs fort. Flächendeckend erhalten in der von den Planungen zur A 20 betroffenen Stader Region alle Haushalte ein Flugblatt, dass die negativen Auswirkungen der Planungen beleuchtet. Vor allem die erheblichen Lkw-Transitströme von Skandinavien und aus Osteuropa in die Beneluxstaaten quer durch das Elbe-Weser-Dreieck stehen im Mittelpunkt der VCD-Informationskampagnen.

Wir werden der rot-grünen Bundesregierung mit allem Nachdruck klarmachen, dass eine Fortsetzung der umstrittenen Autobahn A 20 den Bestrebungen einer ökologischen Verkehrspolitik zuwiderläuft und zudem politisch nicht umsetzbar ist”, erklärt der niedersächsische VCD-Landesvorsitzende Michael Frömming aus Rotenburg (Wümme). Hanno Brinkmann, schleswig-holsteinisches VCD-Landesvorstandsmitglied aus Lübeck, betont, dass er von der neuen rot-grünen Landesregierung in Kiel nach den schweren Auseinandersetzungen um die Ostseeautobahn von Lübeck in Richtung Rostock nun ein klares Nein zum Weiterbau in Richtung Niedersachsen erwartet. “Da die Autobahn ohnehin nicht zu finanzieren ist, sollte auch Frau Simonis sich nicht länger an diesem umstrittenen Projekt die Finger verbrennen und sich stattdessen besser für den Ausbau des Schienenverkehrs engagieren”, so Brinkmann.

Für den VCD, der inzwischen in Rotenburg (Wümme) eine überregionale Koordinationsstelle zur A 20 betreibt, ist die Informationskampagne nur ein weiterer Baustein im Engagement gegen die Autobahn. “Im niedersächsischen Kommunalwahlkampf werden wir nachhaltig die Umsetzung einer intelligenteren und umweltfreundlicheren Verkehrspolitik auch vor Ort einfordern,” kündigt Frömming an.

Rückfragen: Michael Frömming, Tel. 0173 9330629
Hanno Brinkmann, Tel. 0451 7060770  

 

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