VCD fordert Absage an A20 von Regierungschefs in Hamburg und Schleswig-Holstein

 


Pressemitteilung 03/2003 vom 04.02.2003

Auch neue Landesregierung in Hannover zum Planungsstopp aufgefordert

Hannover. Anlässlich der heutigen gemeinsamen Kabinettssitzung der Landesparlamente Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die norddeutschen Landesregierungen zum Verzicht auf die umstrittene Autobahn  A 20 als „Umfahrung von Hamburg“ auf. Auch von der neuen Landesregierung in Hannover erwartet der VCD einen Planungsstopp für die neue Fernstraße. 

Der niedersächsische VCD-Landesvorsitzende Michael Frömming kritisiert, dass sich die Autobahn „ganz und gar nicht“ in moderne Verkehrskonzepte einbauen ließe. „Nicht mehr, sondern weniger Straßenverkehr muss das Ziel innovativer Verkehrspolitik bleiben! Anstelle neuer Naturzerstörungen plädieren wir für den Ausbau des bestehenden Eisenbahnnetzes in Norddeutschland“. Dem derzeit wachsenden Lkw-Verkehr will der VCD mit einer angemessen hohen Lkw-Maut begegnen, deren Einnahmen ausschließlich in Schienenverkehr fließen sollten. 

„Wir wundern uns, dass angesichts knapper Kassen in allen öffentlichen Haushalten offensichtlich immer noch Milliarden-Beträge für unnötige Straßen zur Verfügung stehen.“, so Frömming. Der VCD appelliert deshalb auch an die neue Landesregierung in Hannover, verantwortungsvoll mit öffentlichen Geldern umzugehen und von daher auf die Planung für die A 20 samt Elbquerung zu verzichten.


Rückfragen: Michael Frömming, Tel. 0173 9330629

 

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