Drohende Stillegung der Bahnlinie Nienburg - Sulingen verhindern
Pressemitteilung 04/2003 vom 06.03.2003 VCD-Appell an neue Landesregierung: Niedersachsen benötigt engmaschiges Zweigstreckennetz Hannover. Angesichts der drohenden Stilllegung der Eisenbahnstrecke zwischen Nienburg (Weser) und Sulingen appelliert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) an die neue niedersächsische Landesregierung, alle Mittel auszuschöpfen, die wichtige Zweigstreckeninfrastruktur landesweit zu schützen und auszubauen. „Gerade hinsichtlich des verstärkten Wettbewerbs auf den Schienen benötigt auch Niedersachsen leistungsfähige Nebenbahnen, über die als Alternative zu den überlasteten Hauptbahnen private Anbieter Gütertransporte abfahren können“, erklärt der niedersächsische VCD-Landesvorsitzende Michael Frömming. „Die Bahnverbindungen rund um Sulingen in Richtung Nienburg, Bremen, Diepholz und Ostwestfalen spielen auch als Alternative zum weiter wachsenden Lkw-Verkehr eine enorm wichtige Rolle.“ Dementsprechend lehnt der VCD einen andiskutierten Abbau der Gleise zwischen Nienburg und Sulingen kategorisch ab. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass die neue Landesregeierung den Ernst der Problematik erkennt und sich für den Erhalt und Ausbau der Bahnen in der Region einsetzt. Schließlich haben sich die Regierungsparteien ausdrücklich eine Stärkung des ländlichen Raumes auf ihre Fahnen geschrieben“, so Frömming. Ein Erhalt der Bahnverbindung zwischen Nienburg und Sulingen sollte mittelfristig auch die Wiederbelebung des Personenzugverkehrs einbeziehen.
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