VCD: Sachargumente statt Gaspedal-Populismus
Pressemitteilung 10/2003 vom 15.05.2003 Wulff-Äußerungen zu Tempolimit auf A2 Weitere Tempolimits gefordert Hannover/ Braunschweig. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wirft Ministerpräsident Wulff hinsichtlich seiner Tempolimit-Debatte auf der A 2 „Gaspedal-Populismus“ vor. Im Gegensatz zu Herrn Wulff stehen für den VCD Sachargumente für den Erhalt des Tempolimits auf Autobahnen an oberster politischer Priorität. „Wenn wir die Unfallzahlen senken können, verbietet sich die Diskussion um die Abschaffung von Tempolimits von selbst“, erklärt Harald Walsberg, VCD-Vorstandsmitglied aus Braunschweig. Nach Angaben der Braunschweiger Autobahnpolizei sei die Zahl der Schwerverletzten zwischen Hannover und dem Kreuz Wolfsburg/Königslutter durch Einführung des Tempolimits vor eineinhalb Jahren um fast 40% gesunken. Der VCD fordert die neue Landesregierung in Hannover auf, angesichts dieser deutlichen Zahlen die Einführung weiterer Tempolimits auf dem niedersächsischen Fernstraßennetz gerade zu forcieren. Die Äußerung Wulffs „das Tempolimit ist ein massives Ärgernis“ müsse, so hofft der VCD, ein einmaliger rückwärtsgewandter Ausrutscher des Ministerpräsidenten bleiben.
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