VCD lobt Engagement der Privatwirtschaft für regionalen Schienenverkehr
Pressemitteilung 23/2003 vom 18.09.2003 Bahn-Wiederbelebung für das „Sulinger Kreuz“ Land Niedersachsen zur Konzept-Unterstützung aufgefordert Hannover. Als
einen wichtigen Schritt zur Stärkung der ländlichen Region und des
regionalen Schienenverkehrs lobt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) das
vom Unternehmer Manuel Almanzor vorgelegte Bahnkonzept für das
sogenannte „Sulinger Kreuz“. Mittelfristig sehen die Pläne vor, die
Sulingen berührenden Bahnverbindungen Bassum – Rahden und Nienburg –
Diepholz für den Schienenpersonennahverkehr zu reaktivieren. „Wir freuen uns,
dass jetzt auch die Privatwirtschaft in Niedersachsen die Wichtigkeit
des regionalen Bahnverkehrs erkannt hat und greifbare Konzepte
präsentiert. Bislang gab es die Forderung nach Bahn-Reaktivierungen in
mehreren Regionen Niedersachsens vor allem aus der Politik“, erklärt der
niedersächsische VCD-Landesvorsitzende Michael Frömming. Das von
Almanzor vorgelegte Konzept stieß bei einer Fachveranstaltung Anfang
dieser Woche auf ein starkes Interesse sowohl bei Kommunal- als auch bei
Bundespolitikern.
Auch die Wirtschaftsförderung im
benachbarten Landkreis Minden-Lübbecke wünscht die bessere Anbindung an
das niedersächsische Bahnnetz. „Nun ist das Land Niedersachsen
gefordert, einen Beitrag zur Stärkung der ländlichen Region zu leisten“,
so Frömming. Die von Amanzor prognostizierten bis zu 1.400 Fahrgäste
täglich seien Grund genug, sich umgehend mit den interessanten Konzepten
intensiv zu befassen. Auch als Entlastungsstrecken im Güterverkehr
spielen die von Almanzor favorisierten Strecken nach Auskunft des VCD
künftig eine wichtige Rolle.
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