VCD: „Zeit der Blankoscheck-Projekte ist vorbei!“
Pressemitteilung 17/2004 vom 29.03.2004 Zum Ende der Y-Trasse „Wir freuen uns riesig über die Früchte unserer jahrelangen Arbeit!“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming. „Seit 1992 haben wir in Zusammenarbeit mit zahlreichen Verbänden und Bürgerinitiativen stets darauf hingewiesen, dass die Y-Trasse verkehrlich entbehrlich und ökologisch unverträglich ist.“ Der VCD geht davon aus, dass mittelfristig die von Fachleuten favorisierten Ausbaumaßnahmen vorhandener Bahnstrecken zum Tragen kommen. „Allerdings hoffen wir angesichts knapper Kassen auch, dass unnötige und milliardenschwere Straßenbauvorhaben, wie die Küstenautobahn (A 22) oder die Verbindung Lüneburg – Wolfsburg (A 39) endlich besseren Zukunftsinvestitionen zum Opfer fallen!“, so Frömming. Neben einem verstärkten Engagement für regionale Bahn- und Buskonzepte sollten die Milliarden-Investitionen besser dem Bildungs-, Wissenschafts-, Sozial- und Kulturetat zur Verfügung gestellt werden. „Die Zeiten der Blankoscheck-Projekte im Straßenbau ohne Berücksichtigung wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Interessen müssen endlich der Vergangenheit angehören!“; so Frömming. Der Umwelt- und Verbraucherverband VCD setzt sich für eine menschen- und umweltfreundliche Verkehrspolitik und eine Verkehrsverlagerung auf die Schiene ein. Ihm gehören bundesweit 65.000 Mitglieder an.
Michael Frömming, Tel.: (01 73) 9330629
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