Achtung Autofahrer:
In den Ferien spielen Kinder verstärkt draußen!

 


Pressemitteilung 21/2004 vom 05.07.2004

VCD: Kinder verunglücken meist nachmittags

Hannover. Kinder verunglücken weniger auf dem Schulweg als beim Spielen am Nachmittag in der Nähe ihrer Wohnung. Darauf hat zum Beginn der Sommerferien in Niedersachsen der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hingewiesen.

Die meisten Kinderunfälle passieren zur Spielzeit zwischen 16 und 18 Uhr im Umkreis von 500 Metern zur elterlichen Wohnung. Im Sommer ist die Zeit zwischen 13 und 19 Uhr besonders unfallträchtig für Kinder auf dem Rad oder zu Fuß. Deshalb bittet der VCD zum Beginn der Sommerferien alle Autofahrer: “Bitte fahren Sie besonders vorsichtig. Kinder spielen jetzt verstärkt draußen!” Der Umwelt- und Verbraucherverband betonte, dass Kinder von ihrer Entwicklung her nicht in der Lage sind, sich “verkehrsgerecht” zu verhalten. So sind Kinder nicht in der Lage, von rechts und links kommende Fahrzeuge gleichzeitig zu erfassen. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße werden Kinder zwischen parkenden Autos oft von den Autofahrern übersehen. Umgekehrt versperren parkende Autos Kindern den freien Blick bei der Überquerung einer Strasse.

“Helfen Sie mit, das Leben unserer Kinder zu schützen!”, appelliert der niedersächsische VCD-Landesvorsitzende Michael Frömming. “Und parken Sie bitte nicht auf den Spielwegen der Kinder. Der Nachwuchs hat ein Recht darauf, draußen zu spielen und nicht in eingezäunten Spielreservaten.” Europaweit sind deutsche Kinder durch den Straßenverkehr am meisten gefährdet. 41.000 Kinder verunglücken jährlich auf deutschen Straßen, über 200 Kinder sterben.


Rückfragen:

Michael Frömming, Tel.: (01 73) 9330629

 

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