VCD: „Nun endlich Bahnausbau nachholen!“

 


Pressemitteilung 34/2004 vom 10.12.2004

Meldungen über Verkehrs-Investionsprogramm

Neue Straßen in Niedersachsen nicht sinnvoll

Hannover. Nach Angaben verschiedener Medien plant die Bundesregierung für Ende 2005 zur Konjunkturförderung ein Investitionssonderprogramm in Höhe von zehn Milliarden Euro. Mit diesen Mitteln sollen auch Verkehrsprojekte angeschoben werden. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hofft, dass die Verkehrsinvestitionen in Niedersachsen in wichtige Bahn-Vorhaben fließen.

„In Niedersachsen warten viele Schienen-Projekte auf eine rasche Realisierung. Dazu zählen der dreigleisige Ausbau der Bahnlinie von Hamburg nach Lüneburg, die Sanierung der Strecken von Nordenham nach Hude und von Bremen nach Uelzen sowie der Ausbau der Strecke Rotenburg (Wümme) – Minden für den Güterverkehr,“ erklärt der niedersächsische VCD-Landesvorsitzende Michael Frömming. „Bei diesen Maßnahmen handelt es um beschlossene Vorhaben, die unter anderem wegen der fehlenden Lkw-Maut aufs Eis gelegt worden sind. Wünschenswert wäre darüber hinaus ein Etat für die Reaktivierung von Zweigstrecken für Personen- und Gütertransporte.“

Im Bereich Straßenverkehr appelliert der VCD an die rot-grüne Bundesregierung, vor allem den Rückbau von überdimensionierten Ortsdurchfahrten zu fördern. Dies wäre nach Angaben des VCD auch ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit in den Städten und Kommunen. Neuen Straßenbauvorhaben erteilt der VCD eine Absage.
 

 

Rückfragen:

Michael Frömming (VCD-Pressesprecher), Tel. (01 73) 9 33 06 29

Weitere Infos und Pressefotos: www.vcd.org/nds/presse/downloadbereich.htm

 

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