VCD: „Auch Niedersachsen soll rasch Lkw auf Mautflucht-Strecken stoppen!“
Pressemitteilung 17/2005 vom 05.08.2005 Hessen stoppt Mautflüchtlinge mit Fahrverboten Worten müssen nun Taten folgen Hannover. Hessens Verkehrsminister Dr. Rhiel hat heute ganztägige Durchfahrtsverbote für Transit-Lkw auf zwei Bundesstraßen in Nordhessen auf 157 km Länge in Kraft gesetzt. Der Landesverband Niedersachsen des Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert das Wirtschaftsministerium in Hannover auf, diesem positiven Schritt auch in Niedersachsen zu folgen. „Nach vielen Worten müssen nun auch Taten folgen, die Menschen an den Mautflucht-Routen vor den Belastungen des Lkw-Verkehrs zu schützen!“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.
Das hessische Wirtschaftsministerium teilte heute in einer Pressemitteilung mit, dass in Landkreisen Werra-Meißner, Hersfeld-Rotenburg und Fulda die Anwohner der B 7 und der B 27 nun spürbar vom Lärm entlastet werden. Die Sperrungen sind vorerst auf ein Jahr befristet. Sie gelten für Transit-LKW ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht - ausgenommen sind Lastwagen zur örtlichen Be- und Entladung. „Das hessische Beispiel zeigt, dass auch kurzfristig Maßnahmen zur Verringerungen der Lkw-Verkehre auf Nebenstrecken möglich sind. Wir fordern Wirtschaftsminister Hirche auf, auch in Niedersachsen alsbald Straßen ganztägig für Lkw-Durchgangsverkehre zu sperren!“, fordert Frömming. Zu den belasteten Strecken in Niedersachsen zählen nach einer eigenen VCD-Erhebung unter anderem die B 4 Lüneburg – Braunschweig, B 65 Bantorf (A2)- Hannover und B 75 Hamburg – Bremen. Der VCD hatte auf seiner Internet-Plattform Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Erfassung von stark belasteten Mautflüchtlings-Routen gebeten. „In einem nächsten Schritt muss die Lkw-Maut generell auf alle Straßen ausgedehnt werden. Ferner müsse die Lkw-Maut weiter erhöht werden, um endlich auch eine Vermeidung unsinniger Transporte, beziehungsweise eine Verlagerung von Tarnsporten auf die umweltfreundliche Schiene zu erreichen“, so Frömming
Rückfragen: Michael Frömming, Tel. 0173 9330629
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