VCD: „Gefahrgut gehört nicht auf die Straße!"

 


Pressemitteilung 10/2006 vom 03.03.2006

Lkw-Unfall auf der A 2

Anreize für Verlagerung auf Schiene schaffen

Hannover. Nach dem heutigen Unfall eines Gefahrgut-Lkw mit erheblichen Behinderungen des Verkehrs auf der Autobahn 2 zwischen Garbsen und Herrenhausen fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Konsequenzen. „Gefahrgut gehört nicht auf die Straße!“, erklärt der niedersächsische VCD-Landesgeschäftsführer Michael Frömming.
 

Der VCD mahnt angesichts der inzwischen fast zum Alltag gehörenden Meldungen über schwere Unfälle mit Lkw auf den Straßen Konsequenzen vom Bund und Land an. „Auch wenn heute glücklicherweise niemand zu Schaden kam, die Politik muss die Weichen endlich dafür stellen, dass nicht nur Gefahrguttransporte runter von der Straße kommen!“, so Frömming. Der VCD bemängelt, dass es trotz Lkw-Maut offensichtlich noch immer lukrativ sei, Verkehre nicht im ausreichenden Maße auf die sichere Schiene zu verlagern.


Niedersachsens Wirtschaftsminister Hirche solle nach Meinung des VCD auch auf seine Kollegen in den Ländern und im Bund einwirken, die Lkw-Maut weiter schrittweise zu erhöhen, auf Kleintransporter auszuweiten und auf alle Straßen auszudehnen. „Die Politik kann bei gutem Willen weitere Anreize für Unternehmen schaffen, die Verlagerung auf die Schiene zu forcieren!“, so der VCD-Sprecher.

 

Rückfragen:

Michael Frömming, Tel. 0173 9330629 (Geschäftsführer)

 

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