VCD begrüßt einstimmiges Votum für den Schienenpersonen-Nahverkehr

 


Pressemitteilung 12/2006 vom 13.03.2006

Einstimmiger Beschluss der Länder

Land soll weiter auf Bundesregierung einwirken

Hannover. Zufrieden zeigt sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit dem Ergebnis der gestrigen Sondersitzung der Verkehrsministerkonferenz in Berlin. Die von der Bundesregierung geplante Kürzung der finanziellen Mittel für den Schienenpersonen-Nahverkehr wurde einstimmig abgelehnt. „Niedersachsen benötigt diese Mittel, damit der seit Jahren positive Trend zu mehr Bahnfahrten nicht einbricht!“, erklärt VCD-Landesgeschäftsführer Michael Frömming.
 

Erst in der letzten Woche wurde über die Verzögerung bei der Einrichtung der S-Bahn von Hannover nach Hildesheim, dem Ausbau der „Heidebahn“ von Hannover nach Walsrode und der RegioStadtBahn Braunschweig berichtet. „Wir hoffen, dass der Bund das einstimmige Votum der Länder ernst nimmt, und die Kürzungspläne für den Schienenverkehr zurücknimmt“, so Frömming. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger bei einem entsprechenden Angebot ihr Auto in der Garage stehen lassen. Erfolgsmodelle wie die S-Bahn Hannover, die NordWestBahn oder der „metronom“ dürfen nicht durch falsche Weichenstellungen in Berlin gefährdet werden!“


Bis zur endgültigen Entscheidung über die Vergabe der Nahverkehrsmittel im Sommer wird sich der VCD intensiv mit der Thematik befassen und die Öffentlichkeit weiter mobilisieren. Ziel ist es, die Finanzierung des Schienenpersonen-Nahverkehr nachhaltig zu sichern, um das Angebot nach und nach zu erweitern.

 

Rückfragen:

Michael Frömming, Tel. 0173 9330629 (Geschäftsführer)

 

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