VCD: „Falschparken ist kein Kavaliersdelikt!“
Pressemitteilung 13/2006 vom 22.03.2006 Appell an Autofahrer und Politik Bundes-Initiativen für Kinder auch im Verkehrsbereich fortsetzen Braunschweig/ Hannover.
Am Beispiel der Stadt Braunschweig beobachtet der Verkehrsclub
Deutschland (VCD) eine zunehmende Tendenz bei den verantwortlichen
Stellen, Falschparken auf Bürgersteigen, Radwegen und sogar vor
Notzufahrten zu tolerieren. Unlängst wurde im Deutschen Bundestag
der Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung beraten. In diesem
Zusammenhang weist der VCD darauf hin, dass mit dem illegalen Parken
auch die Bewegungsbedürfnisse und die Sicherheit von Kindern auf
Gehwegen und Straßen stark beeinträchtigt werden. „Bedauerlicherweise gibt es Städte wie Braunschweig, in denen die Behörden nicht wirksam genug gegen Falschparker vorgehen“, moniert VCD-Landesvorstandsmitglied Harald Walsberg aus Braunschweig. „Dabei benötigen Kinder auch in Stadtquartieren sicheren und ausreichend Platz zum Spielen!“ In diesem Zusammenhang appelliert der VCD an Autofahrer, auf illegales Parken zu verzichten. Der VCD fordert die Städte und Kommunen auf, dem zunehmenden Maße an Missbrauch von Bürgersteigen durch widerrechtliches Parken zu begegnen. „Falschparker sehen ihr unfaires Verhalten oft als Kavaliersdelikt. Dabei beeinträchtigen sie andere Verkehrsteilnehmer und auch Kinder in ihrer Bewegungsfreiheit und Sicherheit“, so Walsberg
Der VCD begrüßt grundsätzlich, dass noch von der alten Bundesregierung ein Kinder-Betreuungsangebot beschlossen wurde. Allerdings vermisst der VCD ebenso politische Bemühungen, sich für die Sicherheit der Kinder im öffentlichen Raum einzusetzen.
Rückfragen: Harald Walsberg, Tel. 0171 2029333
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