VCD: ‚Gefahrgut gehört nicht auf die Straße!’
Pressemitteilung 6/2007 vom 19.03.2007 Lkw-Unfall auf der A 2
Gigaliner verschärfen Konkurrenz zur umweltfreundlichen Bahn
Hannover.
Nach dem heutigen Unfall eines Gefahrgut-Lkw mit erheblichen
Behinderungen des Verkehrs auf der Autobahn 2 östlich von Hannover
fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Konsequenzen.
‚Gefahrgut gehört nicht auf die Straße!’,
erklärt der niedersächsische VCD-Landesvorsitzender Michael
Frömming.
Der VCD mahnt angesichts der
inzwischen fast zum Alltag gehörenden Meldungen über schwere
Unfälle mit Lkw auf den Straßen Konsequenzen vom Bund und
Land an. ‚Die Politik muss endlich die Weichen dafür
stellen, dass unnötige Transporte runter von der Straße
kommen!’, so Frömming. Der VCD bemängelt, dass es trotz
Lkw-Maut offensichtlich noch immer lukrativ sei, Verkehre nicht im
ausreichenden Maße auf die sichere Schiene zu verlagern.
Niedersachsen arbeitet nach Auffassung des VCD mit dem sogenannten
‚Gigaliner’ sogar daran, den Bahn-Güterverkehr weiter
zu schwächen. ‚Diese Monstertrucks stellen nicht nur eine
zusätzliche potentielle Gefahrenquelle auf den Straßen dar,
sondern sorgen für weiteren Preisdumping mittels
größerer Ladevolumina!’, so Frömming.
Niedersachsens
Wirtschaftsminister Hirche solle nach Meinung des VCD auch auf seine
Kollegen in den Ländern und im Bund einwirken, die Lkw-Maut weiter
schrittweise zu erhöhen, auf Kleintransporter auszuweiten und auf
alle Straßen auszudehnen. ‚Die Politik kann bei gutem
Willen weitere Anreize für Unternehmen schaffen, die Verlagerung
auf die Schiene zu forcieren!’, so der VCD-Sprecher.
Informationen:
Michael
Frömming, Tel. 0173 9330629
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