Für Radfahrer gefährliche oder unbequeme Verkehrssituationen in Offenbach
Frühjahr 2004
In einer Arbeitsgruppe wurden Gefahrenpunkte für Radfahrer in Offenbach gesucht und gemeinsam mit der Strassenbauverwaltung und der Polizei nach Abhilfe gesucht.
In der untenstehenden Aufzählung sind unsere Punkte aufgeführt, die bisher angesprochen wurden, wobei nicht bei Allen Abhilfe geschaffen werden konnte.
Wenn Sie weitere Probleme in Offenbach kennnen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Wir können Ihre Vorschläge dann in der Fahrradkommision oder in der Verkehrskommision der Stadt Offenbach ansprechen.
- Lästige Bordsteinkanten bestehen u.a. an der Richard Wagner Straße zum Weidigweg, 200 m weiter östlich am Zebrastreifen und am Brunnenweg in der Zufahrt zum Hainbach.
- Der Weidigweg zwischen Richard Wagner Straße und Hugo Wolf Straße ist sehr eng und hat einen schlechten Belag. Das Drängelgitter sollte entfernt werden.
- Auf der Rosenhöhe, oft benutzt als Heimweg vom Schwimmbad, sollte für Radfahrer wie anderswo bestehend die Einbahnregel aufgehoben werden.
- Wann wird die geplante Tempo 30 Zone mit Aufhebung der Einbahnstrassenregelung für Radfahrer eingeführt?
- Die Ampelschaltung der Kreuzung Mühlheimer Straße/Untere Grenzstraße ist für Radfahrer in Richtung Mühlheim ungünstig, drei Wartephasen bei zu kleiner Verkehrsinsel.
- Die an sich hübsche Radstrecke durch den Anlagenring ist durch lästige Über-gangsmöglichkeiten beeinträchtigt, z.B. über die Waldstraße. Der Radweg sollte auch noch über die Bieberer Straße geführt werden. (Ist das nötig und sinnvoll?)
- Übergangsmöglichkeiten fehlen von der Krafftstraße zur Austrasse (Austrasse ist Einbahnstrasse??)
- Übergang für Radfahrer über den Odenwaldring in der Schumannstraße. In der Schumannstraße sollte ein Fahrradweg eingerichtet werden, um Radverkehr von der parallelen Sprendlinger Landstraße abzuziehen. (Lieber komplett Tempo 30 Zone, da teilweise zu schmal!)
- Die Markierung der Fahrradspur auf der Senefelder Straße ist im Kreuzungsbereich (welche?) sehr abgefahren.
- Im Bereich August Bebel Ring sind die Bordsteinkanten unzureichend abgeflacht, ebenso beim Übergang zum linksseitigen Fahrradweg im Goethering. Außerdem ist dieser Weg häufig zugeparkt und mit Steinen und Glassplittern verschmutzt.
- Durch den Büsingpark sollten Fahrradstrecken ausgewiesen werden.
- Der vom Main her führende Radweg auf dem Mittelstreifen der Kaiserstraße endet abrupt vor der Berliner Strasse.
- Ein Gefahrenpunkt besteht an der Kreuzung Karlstrasse/Berliner Strasse. Schon der legal abbiegende Kfz-Verkehr schneidet oft den markierten Radweg beträchtlich. Ei-ne wirklich Gefahr geht von den Autofahrern aus, die verbotswidrig aus der Karlstrasse nach links in die Berliner Strasse einbiegen. Sie überqueren dabei einen Überweg für Fußgänger und einen Fahrradweg, die beide stark frequentiert sind, achten vor allem auf den Verkehr in der Berliner Straße in der Absicht, sich irgendwie einfädeln zu können und missachten häufig die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Abhilfe könnte eine Verkehrsinsel schaffen, die das Linksabbiegen unmöglich macht.
- Ein Gefahrenpunkt stellt auch die Einfahrt vom Großen Biergrund in die Berliner Straße dar, weil dort insbesondere zu Zeiten dichteren Verkehrs ziemlich regelmäßig Autofahrer auch dann noch einbiegen, wenn die Ampel für Radfahrer und Fußgänger entlang der Berliner Straße bereits auf Grün geschaltet ist.
- Bei der Neugestaltung des Kaiserleikreisels muss Fußgängern und Radfahrern unbedingt mehr Beachtung geschenkt werden. Der bestehende Zustand ist sehr unbefriedigend. In Ost West Richtung muss ein enger Tunnel, der wegen seiner Krümmung unübersichtlich ist, in beiden Richtungen benutzt werden, schon nicht ungefährlich. Dazu kommt noch, dass der Boden hier immer sehr feucht ist, was Rutschgefahr bedeutet. Bei Frost ist es schon abenteuerlich, auf diesem Weg mit dem Fahrrad dann über Glatteis zu fahren. Außerdem hat man Fahrt in westlicher Richtung zweimal die Verkehrsachse zu kreuzen.
- Die Erreichbarkeit des Wilhelmsplatzes ist unzureichend. Die Bleichstrasse sollte für Radfahrer in beiden Richtungen geöffnet werden.
- Eine durchgängige Nord-Süd Verbindung durch die Innenstadt fehlt. Es sollte eine Radverbindung quer zur Fussgängerzone über Aliceplatz und Herrnstrasse geschaffen werden. Alternativ sollte der Marktplatz für Radfahrer in beiden Richtungen geöffnet werden. (Problem Busverkehr!)
- Das Strassenpflaster und die alten Strassenbahngleise in der Hebestras-se/Friedhofstrasse sind für Radfahrer lebensgefährlich. Dabei ist das eine wichtige Verbindung zum Mainuferweg!
- Abzweig Hessenring - Landgrafenring südliche Fahrbahn: An der Kreuzung gibt es auf dem Radweg eine gefährliche Engstelle durch ein Verkehrsschild und eine Baumscheibe. Kurzfristig ist das Schild zu versetzen. Da die Kreuzung auch für Fussgänger gefährlich ist, sollte langfristig die Verkehrsregelung geändert werden: Die abknickende Vorfahrt gehört abgeschafft und ein Zebrastreifen über den Landgrafenring angelegt. Gleichzeitig sollte die Kurve schmaler rückgebaut werden.
- Das Drängelgitter am Abzweig von der Waldstrasse zum Waldweg Richtung Heu-senstamm sollte durch Pfosten ersetzt werden, da die Stelle sehr unübersichtlich ist.
- Der Bereich Ostbahnhof auf der Unteren Grenzstrasse ist für Radfahrer sehr eng und gefährlich. (Radfahrer auf Busspur oder Fussweg??)
- Fahrradparkplätze sollten ausgebaut und sicherer werden. Am Kaiserlei fehlen Ab-stellplätze. Am Marktplatz und Ostbahnhof fehlt eine sichere Abstellmöglichkeit (Boxen oder bewachter Platz - siehe Projekt der lokalen AGENDA 21!)
- Schule mit dem Fahrrad erreichbar? - Schwachstellen suchen!!
