Aktuelle ProjekteChristopher Kleinheitz bearbeitet in seiner Jahresarbeit an der Freien Waldorfschule Offenburg die Themenbereiche Stadtverkehr und Mobilitätsverhalten von Jugendlichen. Seine Arbeit wurde mit einem Preis des Umwelt- und Verkehrsministeriums ausgezeichnet.
Die vollständige Jahresarbeit wurde inzwischen veröffentlicht unter
Kleinheitz setzte bei dem weitgesteckten Thema Schwerpunkte, die als Kernbereiche Vertiefung erfahren sollten. Dabei hat er nicht den einfachen Weg gesucht, sondern ein erfreuliches Spektrum an ganz unterschiedlichen Teilaufgaben für seine Arbeit zusammengestellt. Von der Bearbeitung wissenschaftlicher Studien über konkrete Stadtplanung und die Entwicklung dazugehöriger Fallstudien bis hin zu einer Umfrage und deren Auswertung reichen die vielfältigen Tätigkeiten, die K. in seiner Jahresarbeit bewältigt hat.
Die inhaltliche Beurteilung einzelner Kapitel der Jahresarbeit erübrigt sich, denn es kann ohne Ausnahme die sachlich einwandfreie Darstellung der Ergebnisse von Recherchen in unterschiedlichen Medien beobachtet werden. Dies trifft besonders für den ersten Teil der Arbeit zu, in dem eine Bestandsaufnahme des Stadtverkehrs unter den Gesichtspunkten Energieverbrauch, Flächenverbrauch, Luftverschmutzung, Lärmbelästigung und Unfällen vorgenommen wird. Die in aufwendiger Eigenarbeit erstellten Diagramme veranschaulichen die Aussagen im Textteil hervorragend. Zur Situationsanalyse gehört weiterhin die Umfrage zum Thema "Mobilitätsverhalten" der Jugendlichen in einigen Klassen der Freien Waldorfschule Offenburg. Deren Ergebnisse werden vergleichend mit Fremdumfragen und wiederum grafisch aufbereitet dargestellt. K. gibt seinem ersten Teil den Titel "Diagnose". Folgerichtig bekommt der zweite Teil die Überschrift "Therapie". Hier wird in die Zukunft gedacht, es werden Visionen entwickelt und konkrete und feindetailierte Planungen erstellt. In erfrischender Weise werden teilweise gewagte ÖPNV-Konzepte entworfen. Den Kritiker will K. aber mit dem letzten Kapitel "Finanzierung" zeigen, dass hier keine Luftschlösser geplant werden, sondern realisierbare Modelle zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen Aufgabe "umweltfreundlicher Stadtverkehr". (pa)
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