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Busse in der Fußgängerzone Der Kreisverband Ortenau des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat sich zusammen mit betroffenen Einzelhändlern gegen eine Verbannung der Busse aus der Offenburger Hauptstraße ausgesprochen. Die bisherigen Erfahrungen mit den Bussen, die auf einer Bündelungsachse durch die Fußgängerzone fahren, seien durchweg positiv. Die sehr ruhige Fahrweise der Busfahrer führe zu keinen Belästigungen oder gar Gefährdungen der Passanten. Auch sei die Straßenbreite in der Hauptstraße ausreichend, um den Busverkehr störungsfrei abwickeln zu können. Die Erdgasbusse, die im Stadtverkehr teilweise eingesetzt werden, seinen besonders gut verträglich. "Davon brauchen wir aber mehr, es fahren noch zu viele Diesel-Stinker herum", so ein Sprecher des VCD-Ortenau. Notwendig sei der Busverkehr, um die Erreichbarkeit der Innenstadt sicherzustellen und um zu verhindern, dass die Stadt am Autoverkehr erstickt. Ein Einzelhändler meint dazu "Mir sind die Kunden, die mit dem Bus in die Stadt kommen mindestens genauso viel wert, wie diejenigen, die mit dem Auto kommen. Wenn vor dem Geschäft alles voller Autos steht, ist das ja auch unattraktiv." Und weiter ärgert er sich "eine Sperrung der Hauptstraße für Busse führt doch nur dazu, das weniger Leute in der Stadt einkaufen - leisten kann ich mir das nicht." Völlig absurd ist die Variante, wie sie von der Rathausverwaltung ins Spiel gebracht wurde. Sie sieht vor, die Haltestelle am Rathaus / Keilbach weiterhin anzufahren und erst dann über die Wilhelmstraße den ZOB zu erreichen. "Die dadurch entstehende Fahrzeitverlängerung, lässt ja schon fast das Zu-Fuß-Gehen konkurrenzfähig werden, so der Sprecher des VCD. Auch die vorgeschlagenen Shuttle-Busse würden durch den Umsteigevorgang einen Komfortverlust bedeuten. Kritisiert wurde die bisherige Regelung der Sperrung der Hauptstraße bei Großveranstaltungen. "Gerade diese Ereignisse sind mit hohem Verkehrsaufkommen verbunden. Die Busse ausgerechnet dann von der Innenstadt abzukoppeln, ist völlig kontraproduktiv." Alternativ dazu wird vorgeschlagen, den Linden- oder den Marktplatz nach seiner Fertigstellung verstärkt für solche Veranstaltungen zu nutzen. Zusammenfassend stellt der VCD fest, dass alle Beteiligten von einer gut an das Busnetz angebundenen Innenstadt profitieren: "Auch wenn eine City-Managerin vielleicht keine Busse in der Fußgängerzone braucht, die Innenstadtbewohner, Einzelhändler und Besucher brauchen sie." |