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20.06.2012 Alter: 364 Tage

Sieben Tipps auf dem Weg zum richtigen Elektrorad


Der Trend des Sommers ist elektrisch. E-Räder bringen Spaß, sparen Zeit und halten zudem noch fit. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen das neue Verkehrsmittel ausprobieren wollen und dafür auch mal das Auto stehen lassen. Knapp eine Million E-Räder sind auf deutschen Straßen unterwegs. Doch bei der Auswahl des passenden E-Rades gilt es einiges zu beachten, denn nicht nur die breite Auswahl vom Miniflitzer bis zum Lasten-Drahtesel stellt Neukäufer vor Herausforderungen. Auch auf Details wie Reichweite und Gewicht, zum Beispiel wenn das E-Rad öfters Treppen zum Bahnsteig oder in den Keller getragen werden muss, gilt es zu achten.

Damit die Entscheidung beim Kauf eines E-Rades leichter fällt, hat der ökologische Verkehrsclub VCD sieben Tipps für die Auswahl des richtigen E-Rads zusammengestellt.

Die 7 Tipps zum E-Rad-Kauf :

  • Was für einen Akku brauche ich? Um das rauszufinden, sollte das E-Rad zuerst auf dem längsten Alltagsweg getestet werden. Denn Herstellerangaben zur Reichweite des Akku sind kaum eine Orientierung: Abhängig vom Gewicht, der Strecke und der eingestellten Unterstützungsstufe kann die Reichweite enorm schwanken.
  • Muss das E-Rad oft getragen werden? Wenn das Rad häufig in die Wohnung oder in den Keller getragen werden muss, sollte es nicht mehr als 20 kg wiegen und gut zu greifen sein. Wem das Tragen besonders schwer fällt, für den ist ein E-Rad mit „Schiebehilfe”  interessant. An Stufen und steilen Einfahrten macht sie per Knopfdruck das Schieben leichter.
  • Welche Schaltung soll es sein? Nabenschaltungen sind mit Hinterradantrieben schlecht kombinierbar, auch bei Mittelmotoren ist die Nabenschaltung nicht für jeden zu empfehlen, da sie bei Steigungen ab und an hakt. Kettenschaltungen hingegen können immer eingebaut werden, sind dafür aber etwas wartungsintensiver. Eine interessante Möglichkeit sind stufenlose Nabenschaltungen: Sie lassen sich unter Last gut schalten und sind wartungsarm.
  • Wenn eine Rücktrittbremse gewünscht ist: Wer auf die Rücktrittbremse nicht verzichten will, muss ein Modell mit Vorderrad- oder Mittelmotor wählen, denn nur diese sind mit  Rücktritt erhältlich.
  • Mehrere Nutzer eines E-Rads: Wenn sowohl Eltern als auch Kinder das E-Rad nutzen, sollte beim Kauf auf eine leichte und ausreichende Verstellbarkeit von Sattel und Lenker geachtet werden. Oftmals sehr gut anzupassen sind sogenannte Kompakträder.
  • Transport mit dem E-Rad: Achtung, ein E-Rad wiegt häufig allein schon 25 kg. Wenn zusätzlich Dinge transportiert werden sollen, muss auf das zulässige Gesamtgewicht geachtet werden. Dies liegt zwischen 120 oder 130 kg. Eine Alternative kann ein E-Lastenrad sein.
  • Tipps für die Federung: Für besseren Fahrkomfort reichen oft Ballon-Reifen. Einfach und effektiv sind auch Federungen an der Sattelstütze oder gefederte Gabeln. Wem das nicht reicht, der sollte sich nach vollgefederten Luxusrädern umschauen.

Generell gilt: Vor dem Kaufen unbedingt ausgiebig Probefahren!

Wir freuen uns, wenn Sie berichten.

Weitere Informationen inklusive Kaufberatung gibt es unter: www.e-radkaufen.de.
Für Rückfragen:  Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin • Fon 030/280351-12 • presse@vcd.org


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Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin

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