Für eine nachhaltige Verkehrspolitik

- Foto: BMU, H.-G. Oed
Die politischen Rahmenbedingungen im Verkehrsbereich beeinflussen das Mobilitätsverhalten jedes Einzelnen ebenso wie Entscheidungen von Unternehmen. Welche Infrastruktur steht zur Verfügung und zu welchen Kosten kann sie genutzt werden? Das sind die maßgeblichen Fragen. Hier bestehen für die deutsche Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zahlreiche Möglichkeiten mit Instrumenten wie der Kfz- oder Ökosteuer, der Lkw-, Pkw- oder City-Maut oder einer umfassenden Parkraumbewirtschaftung lenkend einzugreifen.
Aus Sicht des VCD muss vorrangiges Ziel aller Maßnahmen sein, die hohen Belastungen für Menschen, Umwelt und Gesundheit durch den Verkehr zu verringern. Die Verkehrspolitik muss deshalb ganz gezielt Anreize und Rahmenbedingungen für eine umweltverträglichere Mobilität setzen. Ein entscheidender Schritt wäre die Einführung eines generellen Tempolimits in Deutschland. Das würde nicht nur für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen, sondern auch erhebliche Vorteile für den Klimaschutz bringen.
Seit die Erkenntnisse über den menschengemachten Klimawandel und dessen dramatische Folgen ins breite Bewusstsein gelangt sind, wird Klimaschutz mehr und mehr zur entscheidenden Frage in allen Bereichen von Politik und Gesellschaft. Deshalb stellt sich auch im Verkehr immer drängender die Frage, wie der Treibhausgasausstoß verringert werden kann. Der VCD hat sich als ökologischer Verkehrsclub den Klimaschutz in diesem Bereich zur zentralen Aufgabe gemacht.
Der VCD beobachtet und kommentiert politische Entscheidungen mit Auswirkungen auf den Verkehr nicht nur, sondern mischt sich mit eigenen Forderungen und Konzepten in die politische Debatte ein. Dafür ziehen wir beispielsweise regelmäßig Bilanz über die verkehrspolitische Arbeit der amtierenden Regierung, prüfen Wahlprogramme auf Nachhaltigkeit im Verkehrssektor und veröffentlichen unsere Anforderungen an eine ökonomisch und ökologisch tragfähige Verkehrsinfrastruktur.
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