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Warum Güter auf die Schiene gehören

Güterverkehr Schiene

Foto: Archiv

Computer aus Asien, Früchte aus Südamerika, Autos aus der ganzen Welt - wir haben uns an ein großes Warenangebot zu Niedrigpreisen gewöhnt. Doch der materielle Überfluss hat seine Kehrseite: Der ausufernde Gütertransport bedroht Natur und Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität. So besetzen kilometerlange Laster-Schlangen die rechte Spur der Autobahnen und belasten die Luftqualität vieler Wohngebiete. Besonders nachts treibt der Verkehrslärm den Blutdruck hoch.

Während die Abgaswerte von Pkw dank Katalysator gesunken sind, verpesten viele Lastwagen noch heute die Luft: Obwohl Lkw nur ein Zehntel der insgesamt gefahrenen Kilometer zurücklegen, stoßen sie mehr Stickoxide und krebserregende Rußpartikel aus als die gesamte Pkw-Flotte. Bis zum Jahr 2010 erwarten Experten im Vergleich zu 1990 fast eine Verdoppelung des Straßengüterverkehrs. Die Zunahme des Verkehrs hebt Verbesserungen durch leisere und sparsamere Motoren wieder auf. Der Lkw-Verkehr hat die Grenzen der Belastbarkeit von Mensch und Umwelt weit überschritten. Die Lösung heißt: Vermeidung unsinniger Transporte, Verkürzung der Transportwege, mehr Güter auf die Schiene.

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