Saubere Luft in Städten - ...
Die Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ lädt zu einer Fachtagung ein, am 8. Februar 2012.
Vom Fahrradfahren in den Städten
Nach einer Studie findet sich in den Lungen von Fahrradfahrern eine deutliche höhere Konzentration an von Autoabgasen stammenden Rußpartikeln als bei Fußgängern.
Dieselruß halbiert: es geht!
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Quelle: www.fairkehr-magazin.de |
Im europäischen Städteranking "Rußfrei für´s Klima" liegt Berlin an der Spitze. Hauptursache ist die großräumige Umweltzone. Verglichen wurden sämtliche Maßnahmen für weniger Dieselruß.
Nun auch die Benziner
Die aktuelle Einspritztechnik verkleinert den Spritverbrauch – und vergrößert den Ausstoß von ultrafeinen Partikeln. Die führen zu Atemwegs-, Kreislauf- und Krebserkrankungen. Partikelfilter verkleinern den Ausstoß deutlich. Klar, was der VCD fordert:
Partikelfilter für Einspritz-Benziner!
Berlin und Hannover sind
die einzigen Städte, die Umweltzonen nicht nur deklariert haben, sondern sich auch ernsthaft dafür einsetzen, dass die Regelungen eingehalten werden. 43 Umweltzonen gibt es mittlerweile, 35 haben eben von der DUH die Rote Karte bekommen: wegen mangelhafter Überwachung und mangelnder Ahndung von Verstößen.
ASU – Blöff
Die hohen Stickoxidemmissionen in den Städten kommen zur Hauptsache aus den Motorfahrzeugen. Die Emmissionen sind so hoch, weil die Abgasreinigung nicht annähernd das macht, was die ASU-Werte vortäuschen. Die Werte auf freier Strecke liegen krass über dem Grenzwert des Prüfzyklus -
Umweltzonen wirken
Die strengeren Fahrverbote in der Berliner Umweltzone haben sich ausgezahlt, und das OVG Lüneburg erkennt an, dass die Umweltzone in Hannover ihre Zweckmäßigkeit hat. Wer hatte geklagt? Zwei BürgerInnen. Mit Hilfe des ADAC.
Feinstaub kostet …
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Wie lange es OB, Verwaltung und Rat der Stadt Bamberg noch gelingt, sich vor den gesetzlichen Regelungen zum Feinstaub (und anderem) zu drücken? Alle kennen die gesundheitliche Gefährlichkeit des Drecks in der Luft; alle kennen die Belastung in den Straßenschluchten der Stadt. Statt das Heft in die Hand zu nehmen und Bürger und Gäste vor Schaden zu schützen, kuschen die Damen und Herren vor den Kfz-Fahrern und drehen Däumchen. Seit dem 1. 1. 2005 ist die EU-Verordnung in Kraft, und nun sind (im Juni 2011) auch die Übergangsfristen abgelaufen. NABU, BUND, DUH und VCD haben bereits Klagen angekündigt. Ist es das, worauf die Stadt Bamberg wartet?
Dieselruß ist Klimakiller
Rußpartikel treiben die Klimaerwärmung an. Das hat nun auch die UNEP geschluckt, das UN-Umweltprogramm. Die von ihr in Auftrag gegebene Studie empfiehlt als schnelle Gegenmaßnahme, Dieselfahrzeuge aller Art mit Partikelfiltern auszurüsten. Seit März 2009 ist der VCD mit BUND, NABU und DUH mit der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ am Ball:
Eine Kampagne von:
Rußfreie Städte
- das sind Städte mit besonders hoher Lebensqualität. Zur Verwirklichung dieses Ziels trägt neben der Einführung von Umweltzonen ganz zentral die Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs bei. Eine neue Broschüre "Rußfreie Städte" gibt es hier.
NABU: Umweltzonen zu klein angelegt
Die oft kleinräumige Ausweisung von Fahrverboten bringt´s nicht, und eine Vielzahl von Ausnahmegenehmigungen mindert die Wirkung weiter. Daher fordert der Naturschutzbund Deutschland (NABU) Umweltzonen auf ganze Regionen auszuweiten und Ausnahmen nur strikt restriktiv zu genehmigen.
Feinstaub - in Bamberg?
Das Umweltamt der Stadt Bamberg hält sich und uns weiter damit auf, die Belastung zu messen, zu dokumentieren und zu bagatellisieren. Das kann uns nicht beeindrucken und wir lassen nicht locker:
“Ich bin auch eine Lunge”
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Die GAL hat ihre Demo-Aktion gegen den Feinstaub in Bamberg eben zu Ende gebracht. Seit dem Spätherbst '09 hingen weiße Tücher mit der Aufschrift “Ich bin auch eine Lunge”an mehreren Häusern. Am 25. Juni 2010 wurden sie dem OB übergeben.
www.gal.bamberg.de
Die GAL hat eine Aktionsform aufgegriffen, die seit 2007 in der Schweiz vom VCS und der Krebsliga durchgeführt wird. Einige Bilder, Berichte und einen kurzen Film finden Sie unter:
www.pm10.ch/de/aktuell/Aktion Tuch
Selbstverständlich unterstützt der Bamberger VCD diese Aktion, und selbstverständlich auch die vorgetragenen Forderungen an die Bamberger Verkehrspolitik.
Gegen die Feinstaubbelastung in Bamberg
Die Feinstaubbelastung in etlichen Gebieten Bambergs ist zu hoch. In etlichen Gebieten ist sie sogar höher als die gesetzlich zugestandene Belastung.
Es war einmal, da hat der Umweltreferent der Stadt vor “Panikmache” gewarnt. Längst hat aber auch das Umweltamt der Stadt kapiert, dass es mit dem Messen der Dreckfracht in der Bamberger Luft allein nicht getan ist. Eine Arbeitsgruppe Luftqualität gibt es mittlerweile; der Maßnahmenplan, den sie - in hoffentlich absehbarer Zeit - vorlegen wird, wird auf die öffentlichen Prügel nicht lange warten müssen. Mitglieder des Verkehrssenats des Stadtrats haben sich erst wieder im November des letzten Jahres einen Persilschein ausgestellt, öffentlichkeitswirksam in Szene gesetzt durch einen dicken Artikel im FT. Das ist rücksichtslos gegenüber uns allen, die wir den Luftdreck einatmen müssen. Und es ist eine sträfliche Verletzung der öffentlichen Verantwortung für Leib und Leben der Bürgerinnen und Bürger.
Damit das nicht die Leitlinie der Bamberger Verkehrspolitik bleibt, wenden wir uns immer wieder an die Öffentlichkeit, an Stadtverwaltung und Stadtrat und an den OB. Zudem bemühen wir uns, im Bündnis Saubere Luft! alle Verkehrsgruppen, Stadtteilinitiativen und Umweltverbände zu gemeinsamen Aktionen zu bewegen. Machen Sie mit!
“Diesel ohne Rußfilter sind Dreckschleudern!”
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Auch deswegen haben Bamberg und die größeren Gemeindem im Umland zuviel Dreck in der Luft (“Feinstaub”). Und auch deswegen liegt uns seit langem eine Kampagne zur Nachrüstung von Diesel-Pkw am Herzen. Aber alleine können wir die nicht schultern. An die Stadtverwaltung haben wir uns auch schon gewandt; die hat bisher nicht reagiert. So verteilen wir erstmal weiter unsere
Handzettel und hängen unser Plakat auf:





