Zugverspätungen
Sind 90 % der Züge pünktlich, wie die DB sagt, oder ist es ganz anders? Die Stiftung Warentest hat recherchiert:
Sparpreisfinder
Die Bahn schlägt Schneisen in ihren Tarifdschungel. Zum günstigsten Preis findet man jetzt (hoffentlich immer) direkt:
Lob für die Bahner
von der Stifung Warentest: "Die elektronische Auskunft, die sich auch per Smartphone nutzen lässt, informiert besser denn je, wie pünktlich ein Zug fährt." (test 3/2011, Seite 69)
Stiftung Warentest: test-Tipps
Ein Blick in das (monatlich erscheinende) test-Heft lohnt immer. Im März-Heft findet sich - neben vielen anderen - folgender "Tipp: Die Deutsche Bahn bietet ihren Kunden bei längeren Verspätungen verschiedene Hilfen und Entschädigungen an. Wir haben hilfreiche Infos zusammengestellt, unter
Zugverspätungen, Zugausfälle
Mancher hat sich schon von dem umständlichen Formular abhalten lassen, eine Entschädigung zu beantragen. Von nun an vielleicht nicht mehr; das Papier ist überarbeitet und insgesamt vereinfacht worden. Es gilt übrigens für alle Bahngesellschaften:
Bessere Zuganbindung für Ebensfeld, Ebing und Zapfendorf
Die Fortsetzung der S-Bahn bis Bamberg bringt Stadt und Umgebung Vorteile. Das freut uns. Doch Ebensfeld, Ebing und Zapfendorf haben Nachteile. Die müssen nicht sein. Einen Vorschlag, die Zuganbindung auch für diese drei Orte zu verbessern, haben wir an die Bayerische Eisenbahngesellschaft und an den Herrn Landrat gerichtet:
Stuttgart 21?
Der Bahnhofsneubau in der schwäbischen Metropole bewegt inzwischen die ganze Nation. Der VCD hält dieses Projekt für überteuert und verkehrspolitisch nicht sinnvoll.
Das 59 Minuten-Phänomen
Immer wieder gibt es Ärger mit der 1 Stunde-Grenze bei Zugverspätungen. Ab 60 Minuten müssen die Bahnen ein Viertel des Fahrpreises erstatten. Was tun, wenn die Bahnhofsuhr 62 Minuten anzeigt, die Bahn aber 59 Minuten und 37 Sekunden berechnet? Sie können sich an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr wenden: unter der Telefonnummer 030 / 64 49 93 30 oder auf der Internetseite www.soep-online.de
Die Bahn loben und loben und loben
Die Deutsche Bahn muss unsere Dankbarkeit spüren, sonst wird sich ja niemals was verbessern! Also: bitte bedankt Euch bei Herrn Dr. Grube, und bald schon wird Bahnfahren wieder Freude machen...
Alle Jahre wieder: Die Bahn
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Die DB Regio ist die Sparte im Konzern mit den höchsten Gewinnen. Deshalb werden ihre Preise erhöht. Logisch?
"Wie sind die Lösung!"
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Quelle: www.vdv.de |
Das ist die Botschaft der zweiten Umweltkonferenz, zu der sich der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in Berlin getroffen hat. Busse und Bahnen schaffen Arbeitsplätze (allein in Deutschland rund 830000); Busse und Bahnen sind tragende Pfeiler für jede Lösung des Klimaproblems im Verkehrswesen. Mit seinem neuen Leitbild steuert der VDV klar auf nachhaltige Mobilität:
Reisen ist ein Recht für alle
In einer EU-weiten Kampagne klärt die Europäische Kommission Bahn- und Flugreisende über ihre Rechte auf. Auf Flughäfen und in Bahnhöfen gibt es Plakate und Handzettel, auf der neuen Internetseite erfahren auch bewegungseingeschränkte Menschen, wie sie mobil sein können:
www.ec.europa.eu/passengerrights
Neue Bonuskarte der Bahn
Seit fünf Jahren bietet die Bahn ein Bonussystem für BahnCard-Inhaber. Nun hat sie dieses System geliftet und erweitert zu einer kostenlosen Kundenkarte für alle. Beim Fahrkartenkauf kann man sich Punkte gut schreiben lassen und später (vielleicht mal) gegen eine Prämie oder gegen ein Spende an Sozial- oder Ökoprojekte eintauschen:
Schwarzbuch DB
Christian Esser und Astrid Randerath haben vielfältiges Material zusammengetragen - zur Abrechnung mit der Ära Mehdorn. „Überall musste gespart werden, vom Ohrstöpsel bis zu den Prüfintervallen“ berichtet zum Beispiel ein Lokführer. Ein flüssig geschriebenes Buch, das Fakten und Argumente übersichtlich darlegt. Gut zu gebrauchen als Hintergrundwerk für den Streit um die - immer wieder anstehende - Privatisierung der DB.
(C. Bertelsmann, München 2010, 304 Seiten, 19.95)
Bahnprivatisierung - 2009
Bei dem Unternehmen Bahnprivatisierung konnte noch eben der gröbste Unfug verhindert werden. Das war mühsam und ist ein Erfolg, der der Rede wert ist. Aber es ist nicht genug.Auch was jetzt als Teil-Privatisierung beschlossen wurde, ist für die Entwicklung des Schienenverkehrs verhängnisvoll. Der große Krach des Finanzkapitals unterstreicht dieses Urteil und bekräftigt, in welche Richtung wir unsere Bemühungen fortsetzen: Die Privatisierung der Bahn kippen!
Eine unserer Aktivitäten bisher war die Filmveranstaltung Bahn unter dem HAMMER
Bahn unterm Hammer
Kino- und Diskussionsabend zur Bahnprivatisierung
Gut 70 Zuschauer konnten wir im Namen von ADFC, attac, Bund Naturschutz und VCD am 15. Mai 2007 zur Vorführung der Kino-Dokumentation “Bahn unterm Hammer” im Lichtspiel begrüßen. Den Filmemachern Leslie Franke und Herdolor Lorenz gelang dabei das Kunststück, ein so sperriges Thema, wie es der beabsichtigte Börsengang der Bahn nun mal darstellt, einerseits unterhaltsam, andererseits aber auch informativ und sachlich darzustellen.
Der Film und die anschließende Diskussion brachten dabei erstaunliche Fakten zu Tage. Seit Jahren steuert die Bahn bereits auf Privatisierungskurs. Kundenorientierung und Mitarbeiterinteressen bleiben zugunsten des beabsichtigten Börsenganges immer häufiger auf der Strecke. Ein Schwerpunkt dieser verfehlten Bahnpolitik ist etwa die Konzentration auf den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken. Das Zwiespältige daran: Gleichzeitig kommt es zu einem Abbau des Güterverkehrs sowie einem Rückzug der Bahn aus der Fläche.
Kernpunkt der Diskussion im Anschluss an den Film war der aktuelle Gesetzentwurf des Verkehrsministeriums zur Bahnprivatisierung. In dem so genannten “Eigentumssicherungsmodell” würde der Bund seine grundgesetzlich verankerte Verantwortung für das Schienennetz formaljuristisch zwar behalten, faktisch aber aufgeben. Der Bund wäre verpflichtet, in den kommenden 15 Jahren pro Jahr 2,5 Mrd. Euro für das Schienennetz zur Verfügung zu stellen. Tatsächliche Einflussmöglichkeiten besäße er aber nicht mehr. Der VCD befürchtet, dass dann aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen das Schienenetz insbesondere in der Fläche massiv ausgedünnt würde und es zudem zu Veräußerungen lukrativer Bahngrundstücke käme. Aus Sicht des VCD soll daher die Schieneninfrastruktur in Staatshand verbleiben, während der Wettbewerb auf der Schiene durchaus befürwortet wird.
Interessanterweise trifft sich der VCD in seiner Ablehnung des Gesetzentwurfes sowie der Forderung nach einer klaren Trennung von unternehmerischen und staatlichen Aufgaben im Schienenverkehr, soweit ersichtlich, mit dem hiesigen Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn (CSU). In seiner Antwort auf ein Schreiben, das der VCD im Anschluss an den Kinoabend an die Interessenten verteilte, äußert er sich jedenfalls dementsprechend. Der VCD-Kreisverband wird die beabsichtige Bahnprivatisierung weiterhin beobachten und dabei Thomas Silberhorn beim Wort nehmen. Eine Überarbeitung des Gesetzentwurfs seitens des Verkehrsministeriums ist wahrscheinlich und wird uns zu gegebener Zeit wieder beschäftigen.
Andreas Becker im Rundbrief 3/2007
(am 7. 7. 2007)
Das war die Begrüßung am 15. Mai 2007 im Lichtspiel :
BEGRÜSSUNG
Unsere Pressemitteilung zu der Veranstaltung
Filmbeschreibung:
In einer Gemeinschaftsaktion des VCD-Kreisverbandes Bamberg mit den Umweltverbänden ADFC, Bund Naturschutz und dem globalisierungskritischen Netzwerk attac zeigte das Kino "Lichtspiel", Bamberg, am Dienstag, 15. Mai 2007 um 19 Uhr die Filmdokumentation "Bahn unterm Hammer" mit dem Untertitel "Unternehmen Zukunft oder Crash-Fahrt auf den Prellbock".
Die Filmemacher Leslie Franke und Herdolor Lorenz zeigen auf, wie die Bahn seit Jahren auf Privatisierungskurs gesteuert wird - mit fatalen Folgen für Kunden, Beschäftigte und Umwelt. Betroffene und Experten unterschiedlicher Coleur kommen in der Dokumentation zu Wort. Zudem wird der Blick über die deutschen Grenzen hinaus gerichtet: dabei dient die Privatisierung der britischen Bahn als Negativbeispiel, während die Bahnpolitik der Schweiz als Vorbild für Deutschland dargestellt wird.
Möglich wurde der Film erst durch viele Spenden von Bürgerinnen und Bürgern. Zusätzlich Aktualität hat der Film durch die Vorlage des Gesetzentwurfs zur Privatisierung der Deutschen Bahn AG durch das Bundesverkehrsministerium im März erhalten. Knackpunkt für den VCD ist hierbei, dass das Schienennetz tatsächlich und nicht nur formell in staatlicher Hand verbleibt.
Weitere Informationen zum Film:
www.bahn-unterm-hammer.de



