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Berggebiet – die nächste

Der Verkehr im Berggebiet ist zuviel, und darf nicht so bleiben. FW, SPD und GAL stellen einen neuen Antrag an OB und Stadtrat:

                                            Eben nicht so weiter

 

Mediationsverfahren Mobilität im Berggebiet

Im Juli 2009 nahmen die Teilnehmer die Arbeit auf, im November 2010 lieferten sie eine Schlusskonvention ab: ein dickes Paket von Maßnahmen, die dem Stadtrat zur zügigen Umsetzung empfohlen werden. Wer die Schädigungen durch den (über)motorisierten Verkehr in Bamberg eindämmen will, wird dafür lauthals gelobt - solange er nur davon redet. Sobald er zu wirksamen Maßnahmen greift, wird er umgehend verprügelt. Genau so war und ist es auch hier.

 

Das Verfahren

Die Pressestelle der Stadt Bamberg hat eine umfangreiche Dokumentation des Mediationsverfahren ins Netz gestellt. Schade, dass sie die neueren Schritte nicht aufnimmt.

Dokumentation

 

100% Null

haben CSU, BBB und "Realisten" aus dem Vorschlag "Verkehrsversuch Berggebiet" des Mediationsverfahrens gemacht. Der Verkehr rund um den Domberg, am Kaulberg, Stephansberg, Michaelsberg, und überall dazwischen soll bleiben wie er ist? Gott im Himmel!

Uns bleibt da erstmal die Spucke weg. Unsere letzten Worte vor der Abstimmung am 23. November waren diese:

An die Fraktionen

 

Herzlicher Dank an OB, SPD und GAL


Das Mediationsverfahren "Mobilität im Berggebiet" hat eine Konvention vorgelegt mit 59 Empfehlungen zur Verbesserung des Verkehrs(un)wesens im Berggebiet. In seiner Sitzung am 23. November hat sich der Stadtentwicklungssenat damit befasst. Statt in eine gründliche Auseinandersetzung mit der Sache einzusteigen, flogen sofort pauschale (Vor-)Urteile, bis zu böswilliger Polemik und billigen Lügen.

Umso mehr freuen wir uns, dass sich der Oberbürgermeister und die Fraktionen von SPD und GAL klar und mit Nachdruck für das bürgernahe Verfahren und seine Ergebnisse eingesetzt haben. Angesichts des Lärms, der die Stadträte bei ihrer Ankunft am Rathaus empfangen hat, und angesichts der populistischen Vereinnahmung dieses Lärms durch die anderen Fraktionen hat dieses Votum Ehrlichkeit und Mut verlangt. Herzlichen Dank an OB, GAL- und SPD-Fraktion!

 

Mediationsverfahren Berggebiet abgeschlossen

Am 11. November wurde die Schlusskonvention unterzeichnet, am 12. war Pressekonferenz, am 13. stand ein übersichtlicher und nüchterner Bericht im FT, im Rathaus Journal vom 19. sind die Projekte dargestellt. Am Dienstag, den 23. November, hatte der Stadtentwicklungssenat das ganze Paket auf der Tagesordnung, in einer (wie üblich) öffentlichen Sitzung. Auf der Homepage der Stadt kann man die verabschiedeten Papiere einsehen. Ein paar Anmerkungen zum Ergebnis des Verfahrens (vor der Behandlung im Senat) aus der Sicht des Bamberger VCD:

Der Erfolg ist der Einstieg

 Die Schlusskonvention

 

Endspurt im Mediationsverfahren

An alle Mitglieder des Bamberger VCD

Am 22. September 2010 hat der Montags-Treff den vorliegenden Entwurf für die Schlusskonvention des Mediationsverfahrens diskutiert. Gerne hätte man ein großzügigeres Programm - aber was mittlerweile an sinnvollen konkreten Vorhaben von der deutlichen Mehrheit der Teilnehmer befürwortet wird, ist erstaunlich. Offen ist, was Stadtrat und OB aus dem prallen Bündel von Aufforderungen machen. Die Konvention drängt zu vielen Schritten in die richtige Richtung - und deswegen ist der Ausschuss bereit, diese Konvention mitzutragen. Gegen die Kröten, die wir damit schlucken, werden wir weiter angehen.

22. September 2010

 

Zwischenbericht

Am 29. Juni 2010 als Artikel im Löömzoh.

 

Mobilität im Berggebiet

An alle Mitglieder des VCD Bamberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Moderationsverfahren Mobilität im Berggebiet geht mittlerweile in die Schlussphase. Eine Vielzahl von Änderungsvorschlägen sind zusammengetragen worden (genau gesagt: 104) und werden nun Schritt für Schritt beraten.

Was ich von Ihnen bisher aufgetragen bekommen habe, habe ich eingebracht. Was davon am Ende Bestand haben wird, hängt weiter von der intensiv laufenden Diskussion ab.

Noch ist Gelegenheit, Vorschläge zu machen oder Akzente zu setzen. Selbstverständlich können sich Anwohner ebenso zu Wort melden wie Besucher, Durchfahrer, Gewerbetreibende, Touristen,... Lassen Sie mir Ihre Kritik am Verkehr im Berggebiet zukommen- ich bringe sie in das Verfahren ein.

Freundliche Grüße

Dieter Volk

12. März 2010

 

Mediationsverfahren läuft

Um die Betriebsatmosphäre nicht zu belasten, werden Zwischenmeldungen nur gemeinsam verfasst und vom Moderationsteam an die Öffentlichkeit gebracht. Wir können aber Ihre Anregungen in das Verfahren einbringen. Lassen Sie uns Ihre Vorschläge/Beschwerden/Forderungen/... zum Verkehr im Berggebiet wissen.

 

Mobilität im Berggebiet: Mediationsverfahren startet

Am 4. Juli 2009 war die erste ''Werkstatt'', in der Mensa des KHG mitten drin in den Babenberger Hügeln. Rund 40 TeilnehmerInnen werden noch mindestens 4 Samstage investieren. Der Abschluss - eine kräftige Empfehlung an den Stadtrat - ist für Juni`10 angepeilt.

In drei Untergruppen stehen die Verkehrsverhältnisse im Berggebiet und ihre Entwicklung auf dem Programm: Tisch 1 für Gaustadt, Abtsberg/Maienbrunnen, Sand/Dom; Tisch 2 für Wildensorg, Jakobsberg, Sand/Dom; Tisch 3 für Südwest, Kaulberg, Stephansberg. 

So eine ''Werkstatt'' dauert von 9 bis 16 Uhr - das schlaucht, und es ist das halbe Wochenende. Zu den Teilnehmern kann man nur sagen: Herzlichen Dank, dass sie mitmachen!

Der entscheidende Vorteil der Methode Mediationsverfahren ist: Die Teilnehmer sind nicht mit dem (Vor-)Wissen und den (Vor-)Urteilen alleine gelassen, das und die sie in das Verfahren mitbringen. Es stehen Moderatoren von außerhalb bereit, und es steht externer Sachverstand bereit, der von den Teilnehmern jederzeit angezapft werden kann. Das ist der Witz des Verfahrens: Es ist daraufhin angelegt, dass den in Jahrzenten hartnäckig eingeübten Prügeleien vorgebeugt wird.

Das kann auch gelingen - wenn alle Beteiligten eine halbwegs faire Einigung wollen. Das muss misslingen - wenn einzelne Personen oder einzelne Gruppen nicht bereit sind, auch allen anderen Beteiligten faire Berücksichtigung zuzubilligen.

Wir drücken den Teilnehmern die Daumen:

Das Beste für das Berggebiet!

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