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Weiter Probleme auf der Voreifelbahn

Pressemitteilung vom 11.12.2011

Ängste vor dem Winter

Die Probleme auf der Voreifelbahn reißen nicht ab. Ende November fielen wieder mehrfach Züge aus, Verspätungen sind häufig.  Die Qualität hat in den Augen vieler Kunden stark nachgelassen.  Vor wenigen Tagen, am 06. Dezember, fiel z.B. der Zug 8.18 Uhr ab Duisdorf aus. Die Information darüber erfolgte 8.19 Uhr durch die elektronische Anzeige auf dem Bahnsteig. Da alle Züge um diese Zeit sehr voll sind, war das Gedränge im folgenden Zug 8.33 Uhr entsprechend und daher kam der Zug auch verspätet in Bonn Hbf an. In diesem Zusammenhang bestehen bei vielen Fahrgästen arge Bedenken, was kommende Wintertage angeht. In guter Erinnerung sind die chaotischen Verhältnisse im letzten Winter, als über längere Zeiträume Zugausfälle wegen diverser Störungen zu verzeichnen waren.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass wichtige Entscheidungsträger scheinbar wenig oder gar keine Kenntnis von diesen Problemen haben. So z.B. der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, der auf einer Bürgerversammlung in Duisdorf vor wenigen Tagen auf entsprechende Hinweise vorgab, von diesen Problemen zum ersten Mal zu hören. Oder die Verantwortlichen des Zweckverbandes „Nahverkehr Rheinland“ (NVR) in Köln, der immerhin die Aufträge zur Durchführung der Regionalzüge erteilt und auch diese Zugleistungen bezahlt (Landesgelder). Dort ist man nach unserer Kenntnis auch nicht immer detailliert über die vielen ärgerlichen Qualitätsmängel (Verspätungen, Ausfälle, Ersatzzüge) informiert. Daher will der VCD-Kreisverband in den nächsten Wochen die Probleme sammeln und an die zuständigen Stellen geben.

Der VCD bittet daher alle Kunden der Voreifelbahn, ihre Erfahrungen an die e-mail Adresse des VCD Bonn/Rhein-Sieg/Ahr zu geben:  bonn@vcd.org.
Der für diese Verkehre zuständige NVR kann übrigens von allen Kunden wie folgt informiert werden: info@vrsinfo.de.

 

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