VCD: „Giftliste“ der Stadt Bonn ist der Genickbruch des ÖPNV
Pressemitteilung vom 18.02.2010
Bei allem Verständnis für die Sparbemühungen der Stadt Bonn befürchtet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) den Genickbruch für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Bonn. „Die Halbierung und anschließende Abschaffung des Verlustausgleiches für die Stadtwerke Bonn ist mit einer erheblichen Angebotsverschlechterung bei Bussen und Bahnen verbunden,“ prognostiziert der VCD-Kreisvorsitzende Rainer Bohnet.
Der Bonner ÖPNV wird laut VCD vorsätzlich gegen die Wand gefahren. Bohnet: „Völlig außer Acht bleibt dabei, dass ein guter und attraktiver Bus- und Bahnverkehr zur öffentlichen Daseinsvorsorge gehört. Darüber hinaus kann die Stadtspitze keine internationale Werbung für die klimafreundliche Bundesstadt Bonn machen, wenn der ÖPNV zur unbedeuteten Restgröße degradiert werden soll.“
Der VCD appelliert an Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und Stadtkämmerer Ludger Sander den Verlustausgleich für die Stadtwerke Bonn aus der Giftliste zu streichen.
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