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Positionspapier zum Nationalpark Siebengebirge

Kein Nationalpark ohne Verkehrskonzept

 

Ja oder Nein zum Nationalpark?

Wer diese Frage pauschal beantworten kann, ist unglaubwürdig, denn es kommt auf das Wie an. Der VCD stellt daher analog zum Verein Lebenswerte Siebengebirgsregion e. V. folgende Kriterien auf:

1. Den überörtlichen Verkehr aus dem Nationalparkgebiet verbannen:

Wenn der Naturschutz verbessert werden soll, dann muss auch der Verkehr durch das Naturschutzgebiet verringert werden. Der regionale Verkehr muss das Gebiet des Nationalparks auf den Autobahnen umfahren und die Wohngebiete verschonen. Die dabei entstehenden Mehrwege sind zumutbar. Der Ennertaufstieg bzw. die Südtangente (einschl. der Planungen zum Venusbergtunnel auf der anderen Rheinseite) gehören auf den Müllplatz der Geschichte, da hier für einen hohen dreistelligen Millionenbetrag zusätzlicher Autoverkehr in die Region Bonn/Siebengebirge gezogen wird. Ein Nationalpark Siebengebirge ist ein zusätzliches Argument gegen die Südtangente.

2. Den örtlichen Verkehr sinnvoll leiten:

Der Autobahnanschluss Maarstraße in Beuel-Pützchen, der bald fertig ist, kann einen Großteil des Verkehrs aufnehmen, der sich an der Oberkasseler Straße/Pützchens Chaussee zur Verbindung mit der Südbrücke staut. Der Anschluss der Südbrücke an die Oberkasseler Straße muss geschlossen und zurückgebaut werden. Der Verkehr kann über den Anschluss Landgrabenweg oder den geplanten Anschluss Maarstraße auf die Südbrücke geführt werden.

3. Den örtlichen Individualverkehr durch ÖPNV verringern:

Im Buskonzept 2008 der Stadtwerke Bonn fehlt nach wie vor die seit Jahren geforderte und überfällige Abstimmung mit der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft. Die RSVG muss ihre Buslinien näher am Bedarf orientieren, z. B. die Verbindungen von den Bergorten zur Schiene an Rhein und Sieg stärken.

 

Zum Download des Positionspapiers klicken Sie bitte hier.

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