Ältere Neuigkeiten des VCD Brandenburg
Auf dieser Seite archivieren wir die Nachrichten von der Startseite, um deren Umfang nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Die Mitgliederrundbriefe und Pressestatements finden Sie unter den entsprechenden Rubriken.
Stellenausschreibung: VCD Brandenburg sucht neue Geschäftsführung
25.10.2011 - Der VCD Landesverband Brandenburg e.V. sucht zum 1. Januar 2012 eine Geschäftsführerin/einen Geschäftsführer für die Leitung des Landesbüros in Potsdam auf Teilzeitbasis für 19,5 Wochenstunden.
Die ausführliche Stellenausschreibung finden Sie hier:
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Marc Nellen neuer Landesvorsitzender des VCD Brandenburg e.V.
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Foto: Privat |
16.9.2011 - Marc Nellen ist neuer Landesvorsitzender des VCD Brandenburg. Während der Mitgliederversammlung des VCD am 16. September 2011 wurden Marc Nellen zum Vorsitzenden und Gerhard Petzholtz (64 Jahre) und Jonathan Metz (22 Jahre) zu seinen Stellvertretern gewählt.
Marc Nellen ist 41 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt in Potsdam-Babelsberg und arbeitet als Referatsleiter im Berliner Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Seit 10 ist er Mitglied im VCD, in den letzten zwei Jahren aktiv als stellvertretender Landesvorsitzender im Landesverband Brandenburg. Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind verkehrspolitische Themen der Landeshauptstadt Potsdam. Nellen: „Besonders wichtig ist mir der Ausbau des Radwegenetzes in Potsdam sowie die Verbesserung der Situation für die Fahrradfahrer allgemein. Auf unsere Initiative hin bzw. mit Unterstützung des VCD verfügt die Hegelallee nunmehr über einen durchgehenden, asphaltierten Radweg. Zahlreiche unfallträchtige Straßen wurden mit Radschutzstreifen ausgestattet bzw. diese sind in Planung. Wir sind ein seriöser und gefragter Ratgeber der Stadtverwaltung in allen Fragen rund um den Radwegeausbau.“
Für die Zukunft möchte sich der VCD auf Landesebene weiter als seriöser Gesprächspartner und Sachverständiger anbieten. Nellen: „Wir wollen uns für einen Ausbau und Qualitätsverbesserungen im landesweiten ÖPNV einsetzen. Wir wollen lokal aktiv werden wie zum Beispiel in Frankfurt/Oder, wo wir die Bemühungen um einen Wiederaufbau der Tram ins polnische Slubice unterstützen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Bundesgartenschau 2015 in der Havelregion auch verkehrstechnisch ein Erfolg wird und die einzelnen BUGA-Standorte nicht nur mit dem Auto sondern auch mit dem ÖPNV erreicht werden können."
30.3.2011 - Zur ÖPNV-Anbindung Potsdam-Golm
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Rechts vorn am Tisch: Herr Schneider von der IHK Potsdam, vorn links am zwei Vertreter der ViP Foto: VCD |
Am 30.3.2011 war im Potsdamer Haus der Natur das Werkstattgespräch zur ÖPNV-Anbindung Potsdam-Golm, zu dem ARGUS und der VCD Landesverband Brandenburg geladen hatten.
Herr Schneider von der Industrie- uns Handelskammer stellte das Konzept "Drehscheibe Potsdam-Golm" in einer Bildpräsentation vor. In einer Art Kurzfilm wurde die Technik der Zugteilung (das sogenannte Flügeln) erläutert. Die Vertreter von Verkehr in Potsdam ViP zeigten die Vorteile der Straßenbahnanbindung von Eiche/Golm; der Verkehrs-Planungsleiter der Stadt Potsdam erläuterte dazu die Planungsstände. Vertreter des Wissenschaftsparkes Golm, von Bürgerinitiativen, Stadtverordnete und ein Verkehrsexperte des Allgemeinen Studentenausschusses der Universität diskutierten zum Teil emotional, aber stets sachlich. Ein Mitarbeiter der mehrfach eingeladenen Deutsche Bahn / DB Regio Nordost erschien leider nicht.
Am 1.4.11 berichteten die Potsdamer Neuesten Nachrichten und die Märkische Allgemeine Zeitung darüber.
Das Konzept der IHK Potsdam "Drehscheibe Golm" kann hier heruntergeladen werden.
21.11.2010 - Gottesdienst für einen menschlichen Straßenverkehr
Am 21. November 2010 wurde in der Kapelle in Klein Glienicke / Potsdam der Gottesdienst zum Andenken an die im Straßenverkehr Getöteten gehalten. Gastredner war Jürgen Marisch, Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg. Pfarrer i.R. Gerke Pachali predigte. Ein Artikel dazu ist in der Lokalausgabe Brandenburg/Stadt der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 13./14. November 2010.
Der nächste Gottesdienst für einen menschlichen Straßenverkehr wird am Sonntag, dem 5.6.2011 um 15.00 Uhr in der Autobahnkirche Zeestow bei Wustermark gehalten. Weiteres dazu können Sie beim VCD Landesbüro erfahren.
8.10.2010 - VCD unterstützt Ausbau des Mittelstreifens der Hegelallee in Potsdam
Der VCD Landesverband Brandenburg unterstützt das Vorhaben der Stadtverwaltung Potsdam, den Mittelstreifen der Hegelallee denkmalgerecht zu asphaltieren und zu einer ganzjährig begeh- und befahrbaren Strecke für Fußgänger, Fahrradfahren und mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger auszubauen. Der VCD widerspricht damit ausdrücklich den Bürgerinitiativen ARGUS und Freies Tor, die insbesondere aus Gründen des Denkmalschutzes seit Wochen gegen die anstehenden und mittlerweile begonnenen Bauarbeiten demonstrieren. Anläßlich des Streites hat der VCD Brandenburg den folgenden Leserbrief an die Potsdamer Neuesten Nachrichten verfasst (der am 8. Oktober 2010 veröffentlicht wurde):
Sehr geehrte Damen und Herren,
der VCD Landesverband Brandenburg e.V. nimmt zur heutigen Berichterstattung zur Asphaltierung des Mittelstreifens der Hegelallee im Lokalteil der PNN wie folgt Stellung und bittet darum, diese Stellungnahme als Leserbrief zu veröffentlichen:
„Die Berichterstattung in der PNN erweckt den Eindruck, dass die Entscheidung der Stadtverwaltung, den Mittelstreifen in der Hegelallee als Fußgänger- und Radweg zu asphaltieren, ein quasi undemokratischer Akt, an den Gremien der Stadtverordnetenversammlung und den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger vorbei, gewesen ist. Dem ist mitnichten so: Der Ausbau des Mittelstreifens ist prioritärer Bestandteil des 2007 von der StVV einstimmig beschlossenen Fahrradkonzeptes. Erst in der vorletzten Woche hat sich der Umweltausschuss nochmals mit dem Thema beschäftigt – und mit acht zu zwei Stimmen (im Übrigen bei Enthaltung der GRÜNEN) für die Asphaltierung gestimmt. Darüber hinaus stimmten im letzten Bürgerhaushalt fast 600 Bürgerinnen und Bürger für den fahrradgerechten Ausbau des Mittelstreifens – Platz 10 aller Vorschläge, so viele Stimmen wie für keine andere Fahrradstrecke in Potsdam und um ein vielfaches mehr, als die maximal zehn Personen, die in den letzten Tagen mit Mahnwachen und Demonstrationen sehr medienwirksam für ihre vorrangig denkmalschutzorientierten Belange eingetreten sind.
Keinesfalls hat daher der Beigeordnete Klipp diese Entscheidung allein getroffen: Er weiß eine große Mehrheit der Stadtverordneten und der Bürgerinnen und Bürger hinter sich bei diesem Vorhaben, das mit dazu beiträgt, Potsdam nicht nur familien- sondern auch fahrradfreundlicher zu machen. An diesem Streit zeigt sich einmal mehr, wie schwer sich einige wenige Potsdamer damit tun, historische und historisierende Ansprüche mit den Bedürfnissen einer prosperierenden, kinderreichen und fahrradfreundlichen Stadt in Einklang zu bringen.
Mit freundlichen Grüßen
Marc Nellen (Vorstand)
VCD Brandenburg e.V.
10.9.2010 - VCD für Ausbau des Radwegenetzes in Potsdam
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Von rechts nach links: Nils Naber (B 90/DIE GRÜNEN Potsdam), Anja Hänel (VCD Bundesverband), Marie Luise von Halem (MdL, B 90/DIE GRÜNEN) und Marc Nellen (VCD Brandenburg) Foto: VCD |
Der VCD Brandenburg hat während einer Pressekonferenz mit der Spitzenkandidatin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN für das Amt der Oberbürgermeisterin in Potsdam, Marie Luise von Halem, Möglichkeiten zum Ausbau des Radverkehrs in Potsdam diskutiert. Frau von Halem und der VCD stimmten darin überein, dass mehr finanzielle Mittel für den Radverkehr in Potsdam erforderlich sind. Noch immer gibt die Stadt unverhältnismäßig viel mehr Geld für den motorisierten Individualverkehr als den Radverkehr aus. VCD-Vorstandsmitglied Marc Nellen erinnerte dabei an die Aussage von OB Jann Jakobs, dass es Ziel von Potsdam sein müsse, auch Fahrradhauptstadt zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es dringend erforderlich das Radwegekonzept der Stadt umzusetzen und die hierfür erforderlichen 6,2 Mio. Euro auch zur Verfügung zu stellen. Als dringende Sofortmnaßnahmen forderte Nellen für den VCD:
- Verbesserung der Situation für die Radfahrer am Leipziger Dreieck,
- Ausbringung eines durchgehenden Schutzstreifens an der Großbeerenstraße in Babelsberg,
- Freigabe einer Nord-Süd-Querung durch den Park Sanssouci durch die Schlösserstiftung.
Anja Hänel vom VCD Bundesverband stellte während der Pressekonferenz den VCD Städtecheck Verkehrssicherheit für Potsdam vor. Die Präsentation steht hier zum Download bereit.
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