| 62 K | ||
| 67 K |
.
...das vergangene Jahr
Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Mitglieder des VCD,
mittlerweile hat sich eine kleine Gruppe im Namen des VCD zusammen getan, um an der einen oder anderen Stelle die Verkehrspolitik zu verbessern.
Wir waren dabei beim autofreien Sonntag und auf der Fahrradmesse. An Themen haben wir den Ruhenden Verkehr, die Kurfürstenallee und jetzt neu die Ampelvorrangschaltung für Busse und Bahnen.
Wir hörten Vorträge über Kopenhagen und verschiedene Projekte zur Förderung des Fahrradverkehrs. Wir pflegen Kontakt zu BIs und Initiativen.
Wichtig dabei: Wir haben unsere Freude daran. Die Zusammenarbeit ist von gegenseitigem Wohlwollen geprägt.
Überflüssig zu sagen: Natürlich freuen wir uns über jeden, der sich uns anschließen will.
Versprochen: Man kann sich bei uns sehen lassen, ohne gleich eine Aufgabe oder einen Posten aufgedrückt zu bekommen.
Außerdem: (mehr) Geld würde unsere Arbeit etwas erleichtern.
Darüber hinaus: Es gibt viele sehr kompetente Menschen in den Reihen des VCD. Wir schaffen es derzeit nicht, all diese Kompetenz für den VCD zu erschließen. Da darf sich gerne mal jemand von sich aus bei uns melden.
So bleibt uns noch, Euch allen zu danken für Eure stille Unterstützung und für das Engagement, das viele in den unterschiedlichsten Bereichen der ökologischen und sozialen Verkehrspolitik aufbringen.
Malte Halim, Wilfried Lietzau, Ulrike Lehr
Pressemitteilung zum Thema Kurfürstenallee
Bremen, 29.06.2011
Kurfürstenallee: Verkehr ist viel mehr als Autoverkehr:
Fußgängerampeln an Kurfürstenallee gut angenommen
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) wendet sich gegen den Versuch mehrerer Lobbyorganisationen, die Fußgängerampeln an der Kurfürstenallee in Frage zu stellen.
Verkehr ist wesentlich mehr als nur Autoverkehr. Die Brücken, die aus einer Zeit stammen, in der ökologische und soziale Überlegungen im Verkehr noch kaum eine Rolle spielten, sind insbesondere für mobilitätsbehinderte Personen unzumutbar beziehungsweise unpassierbar. Nicht nur in einem Stadtteil mit einem hohen Bevölkerungsanteil alter Menschen wie Schwachhausen ist dies von besonderer Bedeutung. Es gibt heute ein Recht auf Barrierefreiheit.
Eine Untersuchung des ADAC Weser-Ems vom Mai 2011 zeigt, dass die Fußgängerampeln in der Richard-Boljahn-Allee/Kurfürstenallee als ebenerdige Alternative zu den Brücken von querenden Radfahrern und Fußgängern sehr gut angenommen werden. Der Studie zufolge wählen zwischen 75 und 95% aller nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer die Ampeln zum Queren der Straßen anstatt der 50 Jahre alten, steilen Brücken.
Die hohe Akzeptanz der Ampelanlagen spiegelt sich auch in der Zahl der Ampelanforderungen wider. Eine Umfrage des Stadtteilkuriers (21.03.2011) bestätigt: „Schwachhauser wollen Ampelanlagen behalten“.
Dagegen erscheint das durch den ADAC unter dem Deckmäntelchen umweltfreundlicher Argumentation betriebene Aufrechnen erhöhter Lärm- und CO2-Emmissionen, die durch Fahrzeughalte an den Ampeln verursacht werden, zynisch.
Viel mehr im Sinne eines umweltfreundlichen und stadtverträglichen Verkehrskonzeptes ist eine Verminderung des motorisierten Verkehrs und eine ausgewogene und gleichberechtigte Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer.
Wartezeiten sind im innerstädtischen Straßennetz für alle Verkehrsteilnehmer unabdingbar. Gleichwohl ist eine Optimierung der Lichtsignalschaltung im Sinne einer sinnvollen Koordinierung der verschiedenen Verkehrsarten angebracht. Es geht mit diesen Ampeln nicht darum, Autofahrer zu ärgern sondern darum, allen Menschen eine vernünftige Mobilität zu ermöglichen.
Der VCD plädiert nachdrücklich für den Erhalt aller Ampelanlagen an der Richard-Boljahn-Allee/Kurfürstenalle. Eine lebenswerte Stadt muss Lebensqualität für alle Menschen bieten.
aktuelles Schwerpunktthema
Der VCD Bremen möchte eine aktuelle Diskussion aufgreifen und sich in Zukunft stärker dem Problemfeld des ruhenden Verkehrs im öffentlichem Raum widmen.
Geh- und Radwege, Straßen und öffentliche Plätze werden in zunehmenden Maße von parkenden Pkw "besetzt", so dass an vielen Orten bereits die Bewegungs- und Aufenthaltqualität der Bewohner und Besucher massiv eingeschränkt wird.
Wir wollen uns diesem Thema annehmen, Problembereiche verorten, uns Lösungen aus anderen Städten anschauen, eigene Strategien entwickeln und diese in gemeinsamen Aktionen mit Anwohnern und anderen Betroffenen umsetzen.
Wenn Sie Interesse haben, machen Sie mit!
| |
"mehr Stadtleben... ...statt mehr Auto!" |
geänderte Bürozeiten
Unsere Geschäftsstelle ist bis auf weiteres nur montags zwischen 16.00 und 18.00 Uhr besetzt.


