Bahnverkehr
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Das Thema Bahnverkehr in Bremerhaven ist vielfältig. Es reicht von der Abkopplung der Seestadt vom Fernverkehr im Jahr 2001 über die Attraktivitätssteigerung des Regionalverkehrs bis hin zur Hinterlandanbindung des zweit-größten deutschen Seehafens.
Bis zum Start des Sommerfahrplans 2001 war Bremerhaven fester Bestandteil des Fernverkehrsnetzes der Deutschen Bahn. Dann wurden die Züge der InterRegio-Linie 15 von Cuxhaven über Bremerhaven nach Trier und Saarbrücken bzw. Luxemburg und das ICE-Zugpaar auf der ICE-Linie 4 von Bremerhaven nach München gestrichen.
Die Anbindung an das IC- und ICE-Netz erfolgt seitdem ausschließlich durch die Nahverkehrsverbindungen, die ein Umsteigen in Bremen erforderlich machen. Für den VCD ist die Wiedereinbindung Bremerhavens in das DB-Fernverkehrsnetz ein ebenso wichtiges verkehrspolitisches Ziel wie die Wiederherstellung durchgehender Verbindungen zur Verkehrsdrehscheibe Hannover - und das mindestens im 2-Stunden-Takt. Dabei ist die Wiedereinführung der Fahrtmöglichkeit von Bremerhaven nach Hannover gegen 22.30 Uhr ein wesentlicher Baustein. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Einführung durchgehender RegionalExpress-Züge von Bremerhaven nach Hamburg.
Neue Zugangsstellen an Orten, wo die Menschen die Bahn brauchen, bringen neue Kunden. Daher treten wir für die Reaktivierung des Bahnhofs Bremerhaven-Speckenbüttel im Stadtnorden als attraktive Schnittstelle zwischen der Bahn, dem öffentlichen Nahverkehr, dem Rad- und Fußverkehr sowie dem Auto ein.
Um dem Güterverkehr auf der Schiene zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und den Knoten Bremen zu entlasten, unterstützen wir die Pläne der EVB, ihr Streckennetz auf der Route Bremerhaven – Bremervörde – Rotenburg(Wümme) und weiter nach Süden und Osten auszubauen.




