Tempo 30
230 Kinder sterben Jahr für Jahr auf Deutschlands Straßen, 43000 werden verletzt. 3/4 der Kinderunfälle ereignen sich innerhalb von Ortsschaften. Doch gerade innerorts ließe sich diese Gefahr drastisch verringern - durch Tempo 30 in allen Wohngebieten. Statistiken belegen in Tempo-30-Zonen einen starken Rückgang von Unfällen und insbesondere schweren Verletzungen. Seit Februar 2001 ist es außerdem durch eine geänderte Rechtslage viel einfacher für Kommunen, Tempo-30-Zonen einzurichten.
Bei 50 km/h würden Sie ein 15 Meter vor Ihrem Auto plötzlich auf die Straße laufendes Kind mit einer Aufprall-Geschwindigkeit von ca. 45 km/h erfassen und dadurch wahrscheinlich töten oder schwer verletzen. Bei 30 km/h würden Sie noch vor dem Kind zum Stehen kommen!
Mit Textilbahnen in der tatsächlichen Länge der Reaktions- und Bremswege bei 50 und 30 km/h können wir den bei Tempo 30 drastisch verkürzten Anhalteweg veranschaulichen (siehe Bild), um die Öffentlichkeit sowie die kommunalpolitisch Verantwortlichen von den Vorteilen von Tempo 30 zu überzeugen. Ihre Ansprechpartnerin hierfür ist
Undine Büch.

