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Aktuelle Termine

VCD-Kritik: Qualität beim RMV noch verbesserungswürdig

Frankfurt a. M. - 26. August 2010. Die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclub Deutschland (VCD) wertet den neuen Qualitätsbericht des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) kritisch. Es sei, so der ökologisch orientierte Verkehrsclub, zwar positiv, dass sich die Pünktlichkeit im Öffentlichen Nahverkehr gesteigert habe. Dennoch sei das Niveau, so Sprecher Holger Greiner, weiterhin verbesserungswürdig: „Es gelingt dem RMV immer noch nicht die eigenen Zielvorgaben mit 96 Prozent Pünktlichkeit zu erreichen. Besonders gravierend sei es zudem, dass die wichtige „internationale“ S-Bahn-Linie 8, die als zentrale Verbindungsachse für die Rhein-Main-Region auch den Flughafen erschließt, mit 90,93 Prozent hier den „negativen Ausreißer“ bilde. Von einer wirklichen Vertaktung der S-Bahn und der zugehörigen Anschlüsse könne zu bestimmten Zeiten nicht mehr die Rede sein.

Negativ käme auch hinzu, dass die Information der Fahrgäste über Störungen immer noch zu wünschen übrig ließe. Der VCD bekräftigt in diesem Zusammenhang seine Auffassung, „dass das Preis-Leistungs-Verhältnis des größten hessischen Verkehrsverbundes nach wie vor eher mangelhaft ist“. 

Pressemitteilung

 

Bahnhöfe in der Rhein-Main-Region - Ideal und Wirklichkeit



Frankfurt a. M. - 28.04.2010. Dass der Zustand der Bahnhöfe in der Rhein-Main-Region nicht gerade zu Freudenstürmen Anlass bietet, wurde schnell deutlich im Stadtgespräch der Frankfurter Rundschau am 26. April im Depot am Südbahnhof. Wie der entsprechende Test der Zeitung belegt, präsentieren sich viele Stationen als "Schmuddelecken." Bahnmanagerin Susanne Kosinsky, als Leiterin des Bereichs Station & Service bei der DB musste sich daher einiges an Kritik gefallen lassen. Eigentlich habe die Bahn, so Kosinsky, in den letzten Jahren einiges an Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt. Dennoch sei man eigentlich für einen Großteil der Bahnhöfe nicht mehr zuständig. Hier stünden die Kommunen oder die neuen Besitzer der Liegenschaften in der Verantwortung. Es gelte die Zusammenarbeit zu intensivieren, um die Gestaltung der Bahnhöfe und ihr örtliches Umfeld zu verbessern.

Der neue RMV-Chef Knut Ringat zeigte sich von den Ergebnissen des Bahnhofstests der Frankfurter Rundschau "wenig überrascht." Durch eigene Anschauung sei ihm der schlechte Zustand vieler Bahnhöfe gut bekannt. Der Verkehrsverbund wolle hier als Vermittler zwischen Städten, Gemeinden und Bahn dazu beitragen, die Situation zu optimieren, zumal der Rhein-Main-Verkehrsverbund einiges an Mitteln für bauliche Verbesserungen zur Verfügung stelle.

Axel Bienhaus vom Architekturbüro Albert Speer & Partner, der selbst beim Umbau des Wiesbadener Hauptbahnhofs mitgewirkt hat präsentierte seine Vorstellungen von einem gut gestalteten Bahnhof, der übersichtlich sein müsse, auf dem man sich sicher fühlen könne und der ein angenehmes Aufenthaltserlebnis vermittele. Leider kollidierten diese Vorstellungen häufig mit den verschiedenen Verkehrsnutzungen und den ökonomischen Verwertungsinteressen der Bahn oder der neuen Betreiber (Einrichtung von Ladenzeilen etc.).

Die derzeitige Realität bei vielen Stationen, zeigte Mathias Biemann vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit einer kleinen Präsentation auf. Die Regionalgruppe Rhein-Main, hatte in Frankfurt selbst einen Haltestellentest durchgeführt, bei dem vor allem die von der Bahn betreuten Stationen eher schlecht abgeschnitten hatten. Unsaubere Räumlichkeiten, fehlende oder fehlerhafte Ausschilderungen oder Pläne, sowie defekte Rolltreppen und Aufzüge bzw. Mängel bei der Barrierefreiheit seien hier leider überproportional häufig festzustellen. Die Bahn spare, im Gegensatz zu den lokalen Verkehrsunternehmen, bei der Bauunterhaltung. Die Haltestellen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) seien oftmals in einem wesentlich besseren Zustand.








(Fotos: Holger Greiner, VCD-Regionalgruppe)


Auch die an diesem Abend anwesenden Bürgerinnen und Bürger sowie Verbandsvertreter sparten nicht mit Protest. Der Zustand einiger Bahnhöfe im Frankfurter Bereich und der Rhein-Main-Region wurde teilweise heftig kritisiert. Moderator Stefan Kuhn, Leiter der RheinMain & Hessen-Redaktion kritisierte den Zustand der kleinen, regionalen Bahnhöfe, während die Fernbahnhöfe mit überregionaler Bedeutung besonders herausgeputzt würden. Mitmoderatorin Jutta Rippegather betonte, dass die kleinen Pendlerbahnhöfe - als Aushängeschild des öffentlichen Nahverkehrs - attraktiv gestaltet sein müssten, um dessen Akzeptanz und Nutzungshäufigkeit zu steigern.

Mathias Biemann zeigte sich hier jedoch bei seinem Schluss-Statement wenig optimistisch. Die Bahn entledige sich ihrer Verantwortung für die kleinen Bahnhöfe durch Verkäufe. Insgesamt stünden außerdem bundesweit viel zu wenig Mittel für den Ausbau und Erhalt der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs zur Verfügung. Dies müsse sich ändern, um bessere Bahnhöfe zu erhalten.

Hintergrund:
Seit 6. April nahm die Frankfurter Rundschau ein zweites Mal 36 Stationen unter die Lupe.
Die Ergebnisse und die von 2005 sind online zu finden unter www.fr-online.de/bahntest.
FR-Bericht zum Stadtgespräch:
Stadtgespräch zum FR-Bahnhofstest: Unter Liebesentzug





Besonders unter "Liebesentzug" der Frankfurter Ostbahnhof

Lärmminderung durch reduziertes Tempo

Frankfurt a. M. - 26. April 2010. Lärm gefährdet die Gesundheit in erheblichem Maße. Darauf weist die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) anlässlich des diesjährigen Tags gegen Lärm am 28. April hin. Wer an einer vielbefahrenen Straße, einer lauten Eisenbahntrasse oder im Einzugsbereich eines Flughafens lebe, habe – das belegten umweltmedizinische Studien – mehr zu leiden als Menschen in ruhiger Umgebung. In einem Ballungsraum wie der Rhein-Main-Region seien hunderttausende Menschen massiv und dauerhaft von Lärm belastet.
Der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub sieht deshalb in einem Tempolimit mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern auf den stadtnahen Autobahnen und einer Beschränkung auf Tempo 30 im Stadtgebiet eine angemessene und schnell umsetzbare Maßnahme zur Lärmminderung.

Pressemitteilung im Wortlaut

"Neue Tarife" - Fachtagung der Regionalgruppe Rhein-Main


Die VCD-Regionalgruppe Rhein-Main lud für den 20. April zu einer gut besuchten Abendveranstaltung unter dem Titel "Neue Tarife für den RMV" nach Frankfurt ein, bei die Fahrpreise und die Tarifstruktur des RMV diskutiert werden sollten. Verschiedene Untersuchungen des VCD belegen, dass der RMV einer der teuersten Verkehrsverbünde Deutschlands ist. Werde eine regionale Perspektive in die Betrachtung mit einbezogen verschlechtere sich das Preis-Leistungs-Verhältnis beim RMV noch einmal erheblich. Während dieser Fachtagung wurden Zahlen aus einem neuen Vergleich mit vier großen Verkehrsverbünden in einer Präsentation vorgestellt und die Ursachen hierfür hinterfragt. Ein weiteres Thema war an diesem Abend die Qualität von Haltestellen und Bahnhöfen. Die ersten Resultate eines entsprechenden Tests der Regionalgruppe wurden an diesem Abend gezeigt.

RMV-Tarife in der öffentlichen Diskussion


Das Thema Fahrpreise im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) wird auch weiterhin intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Frankfurter Rundschau hat hierzu am 23. März im Regionalteil einen ausführlichen Artikel unter dem Titel "Unfaire Preise" gebracht. Zudem gab es in der selben Ausgabe einen Leitartikel der FR-Journalistin Jutta Rippegather, in dem sie sich kritisch mit den derzeitigen Tarifstrukturen auseinandersetzt. In der Berichterstattung wurden auch Argumente der Regionalgruppe Rhein-Main des VCD aufgenommen. Auch die Offenbacher Bürgermeisterin und Dezernentin für Umwelt und Soziales Brigitte Simon (Grüne) äußerte in dem Bericht ihre Kritik am RMV-Tarifsystem. Dass das Preissystem zu Ungerechtigkeiten führt, musste selbst RMV-Sprecher Peter Vollmer einräumen. Auch die Kommentare der FR-Leser zu den Artikeln lassen kaum ein gutes Haar am Preis-Leistungs-Verhältnis des ÖPNV in der Rhein-Main-Region.

Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Rundschau verlinken wir hier auf die beiden genannten Artikel:

VCD: Fahrpreise in Frankfurt weiterhin auf sehr hohem Niveau



Nahverkehrstarife im Städtevergleich

Frankfurt a. M., 22.02.2010. Der alljährlich vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) vorgelegte Fahrpreis-Vergleich in 13 deutschen Großstädten belegt, dass sich die Fahrpreise in Frankfurt weiterhin auf sehr hohem Niveau bewegen. Die im Dezember 2009 durchgeführte Anhebung bei den Tarifen für den Öffentlichen Nahverkehr, habt dazu beigetragen, dass sich die Situation eher noch verschärft hat.
Die Tarife des Rhein-Main-Verkehrsverbundes für Einzel- und Monatskarten im Stadtgebiet Frankfurt liegen auch im Jahr 2010 wieder im oberen Drittel. Rekorde halte die Rhein-Main-Metropole bei 9 Uhr-Tickets und - wie vom VCD schon im Vorjahr heftig kritisiert wurde - bei Kinder-Einzelfahrscheinen. Wenn man aber die Stadtgröße und die Nähe Frankfurts zu den Nachbarstädten -und gemeinden der Rhein-Main-Region, in die Betrachtung einbezieht, fällt der Tarif-Vergleich noch wesentlich ungünstiger aus. Der Verkehrsclub Deutschland hält daher das hohe Preisniveau in der Stadt Frankfurt und ihrem Umland im Vergleich zu anderen Städten und Regionen in Bezug auf die gebotenen Leistungen für unangemessen. Eine "große Tarifreform" erscheint dringend erforderlich. Erste positive Tendenzen hierzu bei den RMV-Verantwortlichen würden vom VCD ausdrücklich begrüßt. Die aufgetretenen öffentlichen Proteste sollten hier ein deutliches Signal für die Verantwortlichen in Politik und Verkehrsunternehmen sein. Der VCD begrüßt daher ausdrücklich, dass sich der Verkehrsausschuss im Frankfurter Stadtparlament fraktionsübergreifend dafür ausgesprochen habe, die jährlichen Tarifsteigerungen zu bremsen. Auch die Landespolitik müsse ihr Engagement für den öffentlichen Nahverkehr verstärken.

Kein Verständnis für Anziehen der Tarifschraube


Frankfurt a. M. - 09. Dezember 2009. Kein Verständnis zeigt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) für die Preiserhöhungen im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) um durchschnittlich 2,8 Prozent zum 13. Dezember. Der Sprecher der VCD-Regionalgruppe Rhein-Main, Holger Greiner, ist sich sicher: „Das alljährliche Ritual die Tarife zu erhöhen ist das falsche Signal an die Öffentlichkeit. Angesichts der Klimadebatte und der Konkurrenz des Autos sind die Steigerungen kontraproduktiv.“ Wie die Vergleiche des VCD Rhein-Main gezeigt haben, gehören die Fahrpreise im Raum Frankfurt gegenüber anderen Großstädten – auch ohne die vorweihnachtlichen Anhebungen – schon jetzt zu den höchsten bundesweit. Gerade Zeitkarten, die häufig von Berufspendlern genutzt werden, oder Fahrkarten für Kinder und Jugendliche fallen hier negativ auf. Änderungen beim komplizierten RMV-Tarifsystem mit seiner überholten Wabenstruktur und Rabattierungen bei bestimmten Angeboten (z. B. Wochenendticket) seien, so der VCD, längst überfällig. Ein attraktives Nahverkehrsangebot, mit günstigen Fahrpreisen könne aber, so der VCD, durch die Steigerung der Auslastung, zu einem höheren Kostendeckungsgrad beitragen. Unangemessen hohe Tarife seien hierfür nicht erforderlich.

Verbändekampagne zur Senkung der Rußbelastung



Frankfurt a. M. - 10.12.2009. Verbändekampagne fordert zur Senkung der Rußbelastung Tempo 80 auf dem Frankfurter Autobahnring und eine Stärkung von Radverkehr und ÖPNV.
Dieselruß schadet nicht nur der Gesundheit sondern auch dem Klima - Frankfurt braucht zur Einhaltung der Feinstaubgrenzwerte eine Ausweitung der Umweltzone auf alle Autobahnen im Stadtgebiet und eine konsequentere Förderung von Radverkehr und ÖPNV im innerstädtischen Bereich. Die bisherigen Anstrengungen der Stadt Frankfurt am Main und der hessischen Landesregierung, die gesundheits- und klimaschädlichen Rußemissionen zu reduzieren, sind nicht ausreichend. Dies kritisierten heute Vertreter des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), des Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und des Verkehrsclub Deutschland (VCD) im Rahmen einer Pressekonferenz der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“.

Öffentlicher Dank für Verzicht auf Fensterflächenwerbung


Frankfurt a. M. - 09. November 2009. Die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat sich in einer "Dankeschön-Aktion" bei verschiedenen Unternehmen und Einrichtungen öffentlich dafür bedankt, dass sie sich bei Werbemaßnahmen auf Straßenbahnwagen in Frankfurt für eine Variante der Ganzflächenwerbung entschieden haben, die Fensterflächen frei lässt. Die hierfür Verantwortlichen hätten, "gezeigt, dass auffällige Werbung und Rücksichtnahme auf die Fahrgäste, die gerne einen freien und unbeeinträchtigten Ausblick aus den Fahrzeugen haben wollen, nicht im Widerspruch zueinander stehen" und unter Beweis gestellt, dass ihnen die Menschen in den Fahrzeugen, auf denen sie werben, auch als potentielle Kunden wichtig sind. Moderne und attraktive Fahrzeuge sind eine wichtige Voraussetzung, um Nahverkehrs-Kunden zu halten oder zu gewinnen. Deren Gestaltung und Funktion darf nicht durch überproportionale Werbung beeinträchtigt werden. Wenn sich Fahrgäste durch Werbung gestört fühlten, nutze dies letztendlich weder der werbetreibenden Wirtschaft noch den Anbietern von Nahverkehrsleistungen.

Klimabewusste Auto-Show in Frankfurt/Main




... für bessere Autos! / VCD präsentiert umweltverträgliche Autos
mit Verbraucherallianz „für mich. für dich. fürs klima.“
Auto-Show:
Direkt an der Hauptwache präsentierte der VCD am Samstag, 19.09.2009 von 10:00 bis 18:00 Uhr umweltverträgliche Autos.
Mitgewirkt haben: Rainer Hauck, VCD-Projektleiter „für mich. für dich. fürs klima.“ (Teilprojekt „Klimaverträgliche Mobilität“), verschiedene Vertreter des Landesverbandes Hessen des VCD sowie der Regionalgruppe Rhein-Main und des VCD in Frankfurt/Main-Taunus.

1.000 Elektromobile für Car-Sharing

Frankfurt a. M. - 15. September 2009. 1.000 Elektromobile sollten nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) als Car-Sharing-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden. „Damit würde nicht nur das elektrisch betriebene Auto gefördert, sondern auch ein fortschrittliches Mobilitätskonzept“, sagte der VCD-Landesvorsitzende Werner Geiß. 1.000 Elektromobile im Car-Sharing, könnten gut 10.000 herkömmliche Autos ersetzen. Für Mensch und Umwelt sei ein Modellprojekt „Elektromobilität und Car-Sharing“ daher ein größerer Gewinn als die von der Automobilindustrie schon ins Gespräch gebrachten Kaufanreize für Einzelfahrer. Der ökologisch orientierte Verkehrsclub übermittelte seine Vorschläge Umweltminister Sigmar Gabriel am Dienstag in Frankfurt anlässlich der Feier des 1000. Fahrzeuges des Car-Sharing-Anbieters „stadtmobil“.





Fotos von Mitsubishi i-MiEV mit dem Label von DB Car Sharing, aufgenommen am Samstag auf der Hauptwache. Die Autos sollen Ende nächsten Jahres für Car-Sharing eingesetzt werden.

Mobilitätsfibel - Zu Fuß zur Schule


Frankfurt a. M. - 26. August 2009. Der Kreisverband Frankfurt / Main-Taunus des Verkehrsclub Deutschland (VCD) weist zum Beginn des neuen Schuljahrs darauf hin, dass Eltern ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule fahren sollten. Nur durch eigene Erfahrungen können Kinder lernen, sich im Straßenverkehr richtig zu orientieren und zu bewegen. In Frankfurt und im Main-Taunus-Kreis verteilt der ökologische orientierte Verkehrsclub in Zusammenarbeit mit den Schulämtern zum Schulbeginn 2009 erneut die „Mobilitätsfibel“ an die Eltern aller Erstklässler. Diese Broschüre macht Eltern und Kinder mit Alternativen zum „Eltern-Taxi“ vertraut und gibt Tipps, wie die Verkehrssicherheit auf dem Schulweg erhöht werden kann. Zudem werden zahlreiche Informationen über lokale Beratungs- und Serviceangebote gegeben. Bei dieser Gelegenheit weist der VCD auch auf den 22. September hin. Er ist jedes Jahr der „Zu Fuß zur Schule“-Tag, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Begleitend dazu richten der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und das Deutsche Kinderhilfswerk vom 21. - 25. September eine Aktionswoche zu diesem Thema aus. Dabei sind Schulklassen in dieser Woche aufgerufen, verschiedene Aktionen durchführen.

Hessenschau - VCD-Stellungnahme zu geplanten Fahrpreiserhöhungen


Frankfurt am Main, 09. Juni 2009. Auf Anfrage der Hessenschau-Redaktion äußerte der VCD heftige Kritik an den vom Rhein-Main-Verkehrsverbund für den Winter geplanten erneuten Fahrpreiserhöhungen in Höhe von 2,7%.
VCD-Pressesprecher Holger Greiner hob dabei hervor, dass die Argumente für das weitere "Anziehen der Tarifschraube" willkürlich seien. Im letzten Jahr wurden die stark gestiegenen Energiekosten verantwortlich gemacht, in diesem Jahr seien es die Personalkosten. Für die zwischenzeitlich wieder etwas gesunkenen Energiepreise gebe es dagegen keinen Ausgleich für die Fahrgäste. Es wäre, so Greiner, "eine besondere Meldung, wenn die Medien einmal verkünden könnten, dass der Verkehrsverbund in einem Jahr auf die Anhebung der Fahrpreise verzichten würde".
Es sei es unverantwortlich, dass die ökologisch sinnvollen Verkehrsträger weiter verstärkt belastet würden. Ein Umsteigen vom Auto auf den ÖPNV werde dadurch immer unattraktiver. Die Fahrpreiserhöhung sei zudem unsozial, da die Nutzung von Bussen und Bahnen für Einkommenschwache immer mehr zum "teuren Vergnügen" werde. Bezeichnend sei in diesem Zusammenhang auch, dass der RMV deutschlandweit die teuersten Kinderfahrscheine anbiete.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis sei, wie die VCD-Fahrpreisvergleiche immer wieder belegten, beim RMV insgesamt ungenügend. So bestünden teilweise erhebliche Defizite bei Pünktlichkeit, Verbindungssicherheit oder auch beim Nachtverkehr. Andere Verkehrsverbünde könnten dagegen - bei geringeren Preisniveau - bessere Leistungen erbringen. Änderungen beim komplizierten RMV-Tarifsystem und Rabbattierungen bei bestimmten Fahrscheinen seien dringend erforderlich. Ein attraktives Nahverkehrsangebot, mit günstigen Fahrpreisen könne, so der VCD, durch die Steigerung der Auslastung, zu einem höheren Kostendeckungsgrad beitragen. Unangemessene Fahrpreise seien hierfür nicht notwendig.

Link: Hessenschau-Beitrag

Haltestellentest wird fortgesetzt




Frankfurt a. M. – 03. April 2009. Der großangelegte Haltestellentest des Frankfurter Kreisverbands des Verkehrsclub Deutschland (VCD) wird fortgesetzt. Schon seit dem vergangen Dezember nimmt der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub die verschiedenen ÖPNV-Stationen im Frankfurter Stadtgebiet unter die Lupe. Wegen des großen Interesses einerseits und den schwierigen Witterungsbedingung in den zurückliegenden Wintermonaten andererseits, wird der Test nun bis in das Frühjahr hinein verlängert. Erste Rückläufe ergeben schon ein interessantes Bild. Der VCD sucht daher weiterhin Helferinnen und Helfer: „Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, sich an der Erhebung zu beteiligen. Ihr Einsatz kann dazu beitragen, den öffentlichen Verkehr in unserer Stadt besser zu machen.“

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VCD nimmt ÖPNV-Stationen in Frankfurt unter die Lupe



Frankfurt a. M. – 05. Dezember 2008. Haltestellen sind für die meisten Bürger das sichtbarste Aushängeschild für den öffentlichen Personennahverkehr. Ihr Erscheinungsbild und ihre Gestaltung prägen dauerhaft den Eindruck, den die Menschen vom gesamten öffentlichen Verkehrssystem gewinnen. Als "Vorzimmer des öffentlichen Verkehrs" müssen sie einladend und funktional zugleich sein. Ungepflegte Stationen mit unzureichendem Informationsangebot schrecken dagegen ab und sind zu einem großen Teil für das negative Image verantwortlich, das der öffentliche Verkehr bei vielen Mitbürgern immer noch überwinden muss.
Um die Qualität der Haltestellen im Frankfurter Stadtgebiet zu überprüfen, führt der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub daher zur Zeit einen groß angelegten Haltestellentest durch, bei dem ausgewählte Stationen nach den verschiedensten Kriterien bewertet werden sollen. Untersucht würden dabei sowohl die die engeren „sachlichen Eigenschaften“ einer Haltestelle als auch deren „emotionale Bewertung“ durch den Verkehrsteilnehmer.

Um den Test so umfassend und repräsentativ wie möglich zu gestalten, sucht der VCD jetzt interessierte Helferinnen und Helfer: Wir suchen Menschen, die sich am Haltestellentest beteiligen. Ihr Einsatz kann dazu beitragen, den öffentlichen Verkehr in unserer Stadt besser zu machen.

1. Laden sie sich den Leitfaden zum Haltestellentest als PDF-Datei herunter.
Der Leitfaden gibt Ihnen wichtige Hinweise zur Durchführung des Testes und zur Bewertung der Haltestelle.

2. Testen können Sie Bus-, Straßenbahn-, U-Bahn- und/oder S-Bahnhaltestellen im Stadtgebiet Frankfurt. Wenn Sie Haltestellen ausserhalb dieses Gebiets testen wollen, schicken Sie uns eine E-Mail, die wir gerne an den jeweiligen VCD-Kreisverband weiterleiten. Im Stadtgebiet Frankfurt können Sie Haltestellen nach eigener Wahl oder aus der Liste wichtiger Knotenhaltestellen testen.

3. Laden Sie sich den Fragebogen als PDF-Datei (ACHTUNG: 2 Seiten) herunter. Sie können dann soviele Exemplare wie benötigt ausdrucken. Nach dem Test  schicken Sie die Fragebögen ausgefüllt an die im Leitfaden angegebene Adresse (Um zu sehen aus welcher Altersgruppe unsere Tester kommen, würden wir uns über eine grobe Altersangabe freuen).

zur Pressemitteilung ...

20 Jahre Kreisverband Frankfurt

Frankfurt/M., 10. Juli 2008. In diesem Jahr kann der Kreisverband Frankfurt / Main-Taunus des Verkehrsclub Deutschland (VCD) seinen 20. Geburtstag feiern. Der Verein hat derzeit ca. 1.000 Mitglieder und vertritt seit 1997 auch den Main-Taunus-Kreis.Zu den erfolgreichen Aktivitäten und Engagements des Frankfurter VCD-Kreisverbandes zählten die Gründung einer Car-Sharing-Organisation und die Entwicklung eines Nachtbuskonzepts. Mehrere Aktionen zum Thema „Zu Fuß zur Schule“ wurden in Zusammenarbeit mit dem städtischen Schulamt durchgeführt. Qualitätsprüfungen von Haltestellen sowie deutschlandweite Fahrpreisvergleiche der regionalen Verkehrsverbünde sind wichtige verkehrspolitische Diskussionsbeiträge des Kreisverbandes. Erfolgreich hat sich der VCD-Kreisverband für die Einrichtung eines Fahrgastbeirats bei der lokalen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ eingesetzt. Der Kreisverband ist Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses gegen den Riederwaldtunnel; er beteiligt sich alljährlich im September an der „Europäischen Woche der Mobilität“ und verstärkt den regionalen Widerstand gegen die Ausbaupläne für den Frankfurter Flughafen. Zukünftige Arbeitschwerpunkte des VCD Frankfurt / Main-Taunus sollen die Barrierefreiheit im städtischen Raum und die Verbesserung der Verkehrssituation für Fußgänger sein. Darüber hinaus will sich der VCD weiter für eine Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs einsetzen.

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