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"Elterntaxi stehen lassen"

VCD verteilt Mobilitäts-Fibel zum Schulbeginn

Der Kreisverband Frankfurt / Main-Taunus des Verkehrsclub Deutschland (VCD) ruft alle Eltern, deren Kinder gerade eingeschult werden, auf, das Auto morgens stehen zu lassen. Bedauerlicherweise brächten immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Das Ergebnis: Vor den Schultoren entstehe ein regelrechtes Verkehrschaos, Kinder müssten sich durch parkende Autos schlängeln, Radfahrer auf Gehwege ausweichen, die Unfallgefahr steige. Häufig seien es eilige, Auto fahrende Eltern, die vor den Schulen zur Gefahr für die Kinder würden.

Mobi-FibelZum Schulbeginn 2007 lässt der VCD Frankfurt / Main-Taunus allen Eltern von Erstklässern in Frankfurt und im Main-Taunus-Kreis die "Link für Dateidownload folgtMobilitäts-Fibel" zukommen. Diese kleine Broschüre des VCD macht Eltern mit Alternativen zum „Eltern-Taxi“ vertraut und enthält wichtige Hinweise für Eltern und Kinder, die dazu beitragen können, die Sicherheit auf dem täglichen Schulweg zu erhöhen. In einem eigenen Regionalteil werden die Maßnahmen der Stadt Frankfurt zur Verbesserung der Sicherheit der Kinder – wie   Schulwegplan, Verkehrsüberwachung oder die Mobilitätsberatung in den Schulen – vorgestellt sowie zahlreiche Informationen über Beratungs- und Serviceangebote vor Ort gegeben.

Die Verteilung der "Mobilitäts-Fibel" übernehmen die Schulämter in Frankfurt bzw. Hofheim. Die externer Link in neuem Fenster folgtStadt Frankfurt unterstützt die Aktion finanziell für die Frankfurter Grundschulen. Bundesweit werden übrigens ca. 40.000 Erstklässler diese Broschüre erhalten.

Wenn der Tag für Schulkinder mit eigenständiger, aktiver Fortbewegung beginne, bedeute dies insgesamt einen wichtigen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit. „Nur durch eigene Erfahrungen lernen Kinder, sich im Straßenverkehr richtig zu bewegen. Diese Erfahrungen sind eine wertvolle und langfristige Investition in die Sicherheit der Kinder“, erklärt Helmut Richter vom Kreisverband Frankfurt / Main-Taunus des VCD. So könnten Kinder selbständig mobil werden – zu Fuß, mit dem Roller, mit dem Fahrrad, mit Bus & Bahn und auch mit dem Auto.

„Bewegung macht nicht nur schlank, sondern auch schlau. Kinder können auf dem Schulweg viel über ihre Umgebung lernen. Eigenständige Orientierung und Sozialverhalten werden verbessert. Außerdem ist ein aktiver Start in den Tag förderlich für Konzentration und Aufnahmebereitschaft in der Schule“. Zudem trage keine Medizin so viel zu einer stabilen Gesundheit bei wie regelmäßige Bewegung mit Toben im Freien, Radfahren oder Skaten. Sie stärke die Abwehrkräfte und beuge darüber hinaus Herz-Kreislauferkrankungen, Haltungsschäden sowie Übergewicht vor.

Der VCD Frankfurt / Main-Taunus hat seit Jahren die Grundschulen mit Material und Anregungen zu dieser Problematik versorgt und ruft sie bei dieser Gelegenheit auch auf, sich an einem bundesweiten Wettbewerb „externer Link in neuem Fenster folgtZu Fuß zur Schule“ zu beteiligen, der vom VCD zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk veranstaltet wird. Dieser Wettbewerb verfolgt das Ziel, dass in der Europäischen Mobilitätswoche 17. - 21. September 2007 möglichst viele Kinder (und ggfs. Eltern) den Schulweg zu Fuß zurücklegen und auf diese Weise „Grüne Meilen“ sammeln. Gewinner ist, wer die meisten Grünen Meilen zusammenbringt.

Wir bitten um Berücksichtigung.

HINWEIS für die Redaktion: Die "Mobilitäts-Fibel" ist auf der Homepage des VCD Frankfurt / Main-Taunus www.vcd-frankfurt.de als PDF-Datei eingestellt. Rückfragen beantwortet der Leiter des Frankfurter VCD-Projekts "Schulweg ohne Auto", Helmut Richter,  Fon (069) 65 77 35, E-Mail info@vcd-frankfurt.de.


Mit freundlichen Grüßen
 
Holger Greiner, Pressesprecher VCD Frankfurt / Main-Taunus

Pressemitteilung als PDF-Datei

 

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