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VCD gratuliert Stefan Majer

Frankfurt a. M. – 17. Juni 2011. Viel Glück und Kraft bei der Bewältigung der Herausforderungen des verantwortungsvollen Amts wünscht der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) dem neuen Frankfurter Verkehrsdezernenten Stefan Majer nach seiner Wahl. Die Regionalgruppe Rhein-Main-Region hofft, dass mit dieser Personalentscheidung durch das Frankfurter Stadtparlament eine Weichenstellung in Richtung nachhaltige Verkehrsentwicklung für die Mainmetropole verbunden ist und dass sich Majer, ebenso wie schon sein Vorgänger, der Anfang des Jahres verstorbene Lutz Sikorski, vordringlich für den Ausbau der umweltfreundlichen Verkehrsmittel: Bahn & Bus, Rad- und Fußverkehr einsetzen wird.  

Wichtig sei, so VCD-Sprecher Holger Greiner, "vor allem eine Verkehrspolitik, die die Menschen in Frankfurt mit mitnimmt. Wir wünschen uns vom neuen Dezernenten, dass er großen Wert legt auf die Einbeziehung von Initiativen und die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern bei allen anstehenden Verkehrs- und Stadtentwicklungsprojekten." Gelegentlich noch vorhandene Widerstände gegen verantwortungsvolle verkehrspolitische Konzepte müssten durch seinen persönlichen Einsatz überwunden werden.

Eine erste Herausforderung sei dabei die bevorstehende Umsetzung des Modellversuchs zu nächtlichem Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen, um eine Reduzierung der Lärmbelastung der betroffenen Anwohner zu gewährleisten. Dringend gelte es, Veränderungen zu Gunsten der Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr, beispielsweise durch Änderungen bei den Fahrpreisen und Tarifsystem des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) zu erreichen. Die Leistungsfähigkeit des ÖPNV müsse durch die Umsetzung wichtiger verzögerter Verkehrsprojekte – wie Regionaltangente West (RTW) oder die Nordmainische S-Bahn etc. – verbessert werden. Bedeutsam sei, so der VCD, u. a. auch die Ausdehnung der schon bestehenden Nahmobilitäts-Projekte auf das gesamte Stadtgebiet. Bei allen künftig anstehenden Verkehrs- und Stadtentwicklungsprojekten sollte auf Maßnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs verzichtet werden, da Frankfurt immer noch durch viel zu viel Autoverkehr belastet sei. 

Pressemitteilung als PDF-Datei

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