Startseite Suche Sitemap
 

Umweltzone


Der Kreisverband Frankfurt/Main-Taunus des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) begrüßt die zum 1. Oktober 2008 in Frankfurt eingeführte Umweltzone als einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsschädlichem Feinstaub und Stickstoffdioxid in der Atemluft. Allerdings könne das Fahrverbot für Autos ohne Schadstoffplakette nur ein erster Schritt zur Verbesserung der Luftqualität sein. Nötig sei eine Umwelt- und Verkehrspolitik, die den Autoverkehr deutlich verringere sowie öffentliche Verkehrsmittel und den Rad- und Fußverkehr stärker fördere.

Der Zusammenhang von hoher Verkehrsbelastung und gesundheitlichen Beeinträchtigungen insbesondere durch Feinstaub und Stickoxide sei nicht zu leugnen. Gerade die Belastung für Kinder, die dadurch anfälliger für Allergien werden, sei viel zu hoch. Auch Zusammenhänge zwischen Feinstaubbelastung und erhöhten Sterblichkeitsraten könnten aufgezeigt werden. Die Umweltzone ist daher keine Schikane, sondern aktiver Gesundheitsschutz für alle Bürgerinnen und Bürger. Für eine Stadt wie Frankfurt sei die Einführung der Umweltzone eine der „wenigen vorhandenen Möglichkeiten, Einfluss auf die Absenkung der Schadstoff-Belastungen zu nehmen“.

Der VCD rechnet jedoch damit, dass durch die Umweltzone allenfalls die Grenzwerte für Feinstaub eingehalten werden. Gegen die hohe Belastung mit Stickstoffdioxid haben Stadt und Land nach wie vor kein Rezept. Der VCD fordert das Land Hessen deshalb auf zu prüfen, wie man auch die Autobahnen in und um Frankfurt in die Umweltzone einbeziehen kann, da von ihnen ein großer Teil der Schadstoffbelastung in der Stadt ausgehe.

Tempo 30


230 Kinder sterben Jahr für Jahr auf Deutschlands Straßen, 43000 werden verletzt. 3/4 der Kinderunfälle ereignen sich innerhalb von Ortsschaften. Doch gerade innerorts ließe sich diese Gefahr drastisch verringern - durch Tempo 30 in allen Wohngebieten. Statistiken belegen in Tempo-30-Zonen einen starken Rückgang von Unfällen und insbesondere schweren Verletzungen. Seit Februar 2001 ist es außerdem durch eine geänderte Rechtslage viel einfacher für Kommunen, Tempo-30-Zonen einzurichten. 

Bei 50 km/h würden Sie ein 15 Meter vor Ihrem Auto plötzlich auf die Straße laufendes Kind mit einer Aufprall-Geschwindigkeit von ca. 45 km/h erfassen und dadurch wahrscheinlich töten oder schwer verletzen. Bei 30 km/h würden Sie noch vor dem Kind zum Stehen kommen!

Mit Textilbahnen in der tatsächlichen Länge der Reaktions- und Bremswege bei 50 und 30 km/h können wir den bei Tempo 30 drastisch verkürzten Anhalteweg veranschaulichen (siehe Bild), um die Öffentlichkeit sowie die kommunalpolitisch Verantwortlichen von den Vorteilen von Tempo 30 zu überzeugen. Ihre Ansprechpartnerin hierfür ist interner Link folgtUndine Büch.

Autofreies Wohnen


Der VCD Kreisverband Frankfurt / Main-Taunus unterstützt die Forderung nach der Realisierung eines autofreien Wohngebiets in Frankfurt. Wer Anregungen oder Interesse an dem Thema hat, melde sich bei: Mathias Biemann, Tel. (069) 77 41 37.

Die Leitziele des Arbeitskreises "Autofreies Wohnen in Frankfurt", der von 1997 bis 2003 aktiv war, finden Sie hier (oder hier direkt zum Download als PDF-Datei).
Die Finanzierung des Arbeitskreises erfolgte aus Spenden und aus Mitteln des VCD Verkehrsclub Deutschland (KV Frankfurt / Main-Taunus), der auch den Impuls zur Gründung des Arbeitskreises im Mai 1998 gab.

Interessante Links für Frankfurter, die ohne Auto leben bzw. leben möchte haben wir auf unserer Link-Seite bereitgestellt

In die Stadt - ohne mein Auto!


Europaweiter autofreier Aktionstag
In die Stadt - ohne mein Auto!  
   

Diese Aktion am 22. September jeden Jahres im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität wird vom Klimabündnis koordiniert und vom VCD und anderen Umweltverbänden unterstützt.

Es sind alle europäischen Kommunen aufgerufen, Bereiche oder Straßenzüge für Fussgänger, Radfahrer, ÖPNV und andere umweltfreundliche Verkehrsmittel zu reservieren, um auf Alternativen zum Auto zur Bewältigung von Alltagswegen aufmerksam zu machen und BürgerInnen zum Ausprobieren derselben zu ermutigen.

Unsere Ansprechpartnerin im VCD-Kreisverband für den Aktionstag ist Undine Büch.

Lesen Sie hier den Bericht vom 22. September 2003 in Frankfurt. - aus externer Link in neuem Fenster folgtKlärwerk Nr. 64

Seite weiterempfehlenSeite drucken