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Aktionen gegen den Fluglärm in der Region


Die Proteste gegen die Fluglärmbelastung nach der Einweihung der neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen nehmen zu. Zahlreiche Aktionen werden hierzu von den verschiedenen Initiativen in der Rhein-Main-Region durchgeführt. Von besonderer Bedeutung sind die Montagsdemonstration im Terminal und die Petitionen gegen die Fluglärmbelastung an den deutschen Bundestag und den hessischen Landtag. 

Montagsdemonstrationen im Terminal 1, Abflughalle B

Das Bündnis der Bürgerinitiativen weist darauf hin, dass die Montagsdemos gegen den Betrieb der Nordbahn und für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr im Terminal 1 des Flughafens im neuen Jahr am 16. Januar um 18 Uhr in gewohnter Weise und mit gleicher Intensität fortgesetzt werden, um den Lärmterror am Himmel in der gesamten Region zu beenden.

Beginn: jeweils 18 Uhr
Terminal 1, Abflughalle B vor den großen Anzeigetafeln

Am Samstag, 4. Februar 2012 findet darüber hinaus in der Zeit 12:00 bis 14:00 Uhr eine Groß-Demonstration im Terminal 1 am Frankfurter Flughafen statt zu der das Bündnis der Bürgerinitiativen aufgerufen hat.
Infos unter:
http://www.flughafen-bi.de/

Petitionen gegen den Fluglärm



Verschiedene Petitionen gegen den Fluglärm sind auf den Weg gebracht worden. 

An den Landtag: Besserer Schutz der Bevölkerung des Rhein-Main-Gebietes vor Fluglärmbelastung

Mit dem neuerlichen Ausbau des Flughafens Frankfurt/Main und den damit verbundenen Änderungen der Flugrouten, sowie der geplanten Erhöhung der Anzahl der Flugbewegungen ist für die Bevölkerung des Ballungsraumes Rhein-Main die Grenze des Zumutbaren überschritten worden. Daher wurde eine Petition mit dem Titel "Besserer Schutz der Bevölkerung des Rhein-Main-Gebietes vor Fluglärmbelastung" an den Landtag in Hessen gerichtet.
Diese Petition kann auch online unterstützt werden:
http://www.openpetition.de/petition/online/besserer-schutz-der-bevoelkerung-des-rhein-main-gebietes-vor-fluglaermbelastung


An den Bundestag: Eine neue Petition gegen den Fluglärm, die sich an den Deutschen Bundestag richtet, ist von Offenbacher Initiatorinnen und Initiatoren unter dem Titel "Laut gegen Fluglärm – Petition an den Bundestag zur Verminderung des Fluglärms" auf den Weg gebracht worden.

Darin wird der Deutsche Bundestag aufgefordert, "das von den hessischen Behörden prognostizierte alarmierende Lärmszenario für die Region Rhein-Main und letztendlich auch für andere deutsche Ballungszentren mit erheblichem Fluglärm abzuwenden."
Informationen zur Petition sind auf der Webseite www.lautgegenfluglärm.de zu finden.
Die Petition kann online unterzeichnet werden.

 

Brandbrief in Sachen Fluglärm und Nachtflug

VCD: Flughafenausbau bringt keine neuen Arbeitsplätze

Frankfurt, 16. Februar 2012. Durch die jüngsten Entwicklungen am Frankfurter Flughafen sieht sich der ökologische Verkehrsclub VCD in seiner Kritik am Bau der neuen Landebahn bestätigt. Nach Recherchen des TV-Magazins "Report Mainz" entstehen am Flughafen bei weitem nicht so viele neue Arbeitsplätze wie behauptet. Die meisten würden nur von anderen Standorten an den Airport verlagert.

"Wir haben immer darauf hingewiesen, dass das Arbeitsplatz-Argument wenig stichhaltig ist", erklärte Martin Mützel, Geschäftsführer des VCD Hessen. "Denn die Jobs, die am Flughafen neu geschaffen werden, fallen häufig an anderer Stelle weg." Die negativen Auswirkungen des Flughafenausbaus auf den Arbeitsmarkt seien nie richtig untersucht worden. Nach Einschätzung des VCD erzeugt die Luftverkehrsbranche kein Wachstum, sondern verdrängt lediglich andere Dienstleistungen und Produkte. Die enormen Belastungen, denen die Bevölkerung in der Rhein-Main-Region ausgesetzt ist, dürften nicht länger mit den angeblichen ökonomischen Vorteilen des Flughafenausbaus gerechtfertigt werden.

Die aktuellen Proteste gegen den Fluglärm sollten nach Ansicht des VCD zum Anlass genommen werden, grundsätzlich über die Entwicklung der Luftfahrt nachzudenken. "Der Flugverkehr hat längst das volkswirtschaftlich optimale Maß überschritten", erklärt Werner Geiß, Flugverkehrs-Experte des VCD Hessen. "Jeder zusätzliche Flug mindert Wohlstand, Lebensqualität und Beschäftigung." Jeder Fluggast müsse wissen, dass sein Ticket nur deshalb so billig ist, weil es vom Steuerzahler mit durchschnittlich 300 Euro subventioniert wird. Die Steuerbefreiungen führen nach Einschätzung des VCD dazu, dass die Entwicklung innovativer, klimaschonender und leiserer Flugzeuge behindert wird. "Wir brauchen schnellstens eine zeitgemäße Luftfahrttechnologie", erklärte Geiß.

Rückfragen:         

Flugverkehr


Der VCD unterstützt den Aufruf des Bündnisses der Bürgerinitiativen gegen die Flughafenerweiterung zur Beteiligung an der Demonstration am Samstag, den 1. Dezember 2007 in Wiesbaden, ab Hauptbahnhof um 11 Uhr.

Zu den Themen Flughafenausbau und Fluglärm wenden Sie sich bitte an Helmut Richter. Siehe hierzu außerdem die Website vom Bündnis der Bürgerinitiativen Kein Flughafenausbau.

Der VCD unterstützt die Petition "Lärmschutz im Luftverkehr", die vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages im Internet veröffentlicht und zur Mitzeichnung bereit gestellt wurde. Ziel dieser Petition ist, den aktiven Fluglärmschutz der Bevölkerung unter Berücksichtigung der aktuellen Lärmwirkungsforschung in der Gesetzgebung zu verankern.

Siehe hierzu auch Flugverkehr: Folgen für Umwelt und Gesundheit auf den Webseiten des VCD-Bundesverbandes.

Fliegen mit grünem Gewissen - Mit "Atmosfair" die Atmosphäre schonen - aus Klärwerk Nr. 69

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